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Maria Höfl-Riesch spricht "Appell" pro Olympia 2022 in München aus

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Maria Höfl-Riesch spricht "Appell" pro Olympia 2022 in München aus

06.11.2013, 14:54 Uhr | dpa

Maria Höfl-Riesch spricht "Appell" pro Olympia 2022 in München aus. Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch positioniert sich für Winterspiele in München.

Skirennläuferin Maria Höfl-Riesch positioniert sich für Winterspiele in München. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

München (dpa) - Beim Kampf um ein "Ja" für Olympia schicken die Münchner Olympia-Macher ihre Wintersport-Asse ins Rennen. Natürlich befürworten aktive oder zurückgetretene Olympiasieger wie Magdalena Neuner, Maria Höfl-Riesch, Georg Hackl oder Viktoria Rebensburg Spiele 2022 in ihrer Heimat.

Sinniert wird sogar schon über die mögliche Medaillenvergabe in neun Jahren in Bayern - trotzdem blicken Athleten, Funktionäre und Poltiker gespannt den vier Bürgerentscheiden am Sonntag entgegen. "Das ist die nächste große Hürde und meine Angst ist so ein bisschen, dass viele Befürworter denken, das wird schon, und nicht hingehen. Die Gegner gehen natürlich alle hin", sagte Doppel-Olympiasiegerin Maria Höfl-Riesch. "Ich hoffe, dass auch die Befürworter zur Wahl gehen." Das sei ihr "großer Appell".

Die Bürger in der Landeshauptstadt München, in Garmisch-Partenkirchen sowie in den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land sind am Wochenende aufgerufen, sich für oder gegen eine neuerliche Bewerbung um die Winterspiele auszusprechen. Prominente Fürsprecher aus dem Sport können die Olympia-Gegner nicht ins Rennen schicken. Man setze auf Sachargumente und Sportler würden sich nicht öffentlich gegen Olympische Spiele aussprechen, selbst wenn sie Spiele nicht für sinnvoll hielten, sagte Christian Hierneis, ein "NOlympia"-Sprecher.

Dagegen können die Befürworter neben ihren Pro-Gründen auf ein großes Reservoir an prominenten Größen aus dem Wintersport zurückgreifen. "Ich hoffe natürlich, dass das Echo bei den Bürgerbefragungen positiv sein wird", erklärte Skirennfahrer Felix Neureuther, WM-Zweiter im Slalom. Auch Biathlon-Rekordweltmeisterin Magdalena Neuner drückt "die Daumen, dass es klappt", wie sie betonte. "Richtig gut finde ich, dass die meisten Sportstätten schon vorhanden sind und damit am Ende keine olympischen Bauruinen herumstehen, sondern auch nach den Spielen alle Stadien und Hallen weitergenutzt werden."

Den Argumenten für Spiele im Freistaat stellen die Gegner ihre Verweise auf Kosten, Eingriffe in die Natur oder IOC-Bedingungen entgegen. Die Wintersport-Asse verweisen in die Diskussion um Pro und Contra auch auf die eigenen Erinnerungen und sportliche Emotionen. Skispringer Andreas Wellinger erinnerte schon einmal an "Gänsehaut-Stimmung" etwa beim Tournee-Springen in Garmisch-Partenkirchen, Riesenslalom-Olympiasiegerin Rebensburg an ihren eigenen Winterspiel-Start von 2010.

"Es ist wirklich ein unbeschreiblich schönes Gefühl, an Olympischen Spielen teilnehmen zu dürfen", schwärmte Rebensburg. Von Spielen nahe ihrer Heimat Kreuth am Tegernsee könnten viele profitieren, "sowohl die Jugend als auch der Breitensport und die gesamte Region Bayerns, die den Wintersport lebt". Nach Ansicht von Kombinierer Eric Frenzel würde gar "ganz Deutschland profitieren". Die "Voraussetzungen für ein echtes Wintermärchen" seien in jedem Fall gegeben.

Für die 24 Jahre alten Frenzel und Rebensburg oder Rodel-Olympiasieger Felix Loch könnten Spiele "dahoam" sogar in ihrer aktiven Laufbahn vielleicht noch zu einem Thema werden. "Da wäre ich noch nicht gar so alt. Da kann man noch erfolgreich rodeln", spekulierte der vielmalige Weltmeister. "Spiele bei uns am Königssee wären natürlich ein großes Ziel für mich, mit allen Freunden, mit der Familie." Loch wäre 2022 gerade 32 Jahre alt - für einen Rodler ist das kein Alter.

Der zweimalige Olympia-Zweite Tobias Angerer dürfte dann nur noch Zuschauer sein, doch der Kampf um eine neuerliche Bewerbung interessiert ihn nicht weniger. "Nachdem die Spiele zuletzt nach Asien gingen, hätte München noch bessere Chancen", mutmaßte der Langläufer.

Die Konkurrenz ist stark. Nach der kasachischen Stadt Almaty reichten auch Peking mit dem 200 Kilometer entfernten Zhangjiakou als Co-Gastgeber und das ukrainische Lwiw offiziell ihre Bewerbungen ein. Dazu hat Olso als vermeintlicher Hauptkonkurrent von München eine Absichtserklärung abgegeben. Auch Krakau erwägt eine gemeinsame Kandidatur mit Slowenien. "Es wird starke europäische Konkurrenz geben", erklärte Skirennfahrer Fritz Dopfer. Und Europa darf auch mit dem Zuschlag der Olympier rechnen, wenn die Spiele 2015 in Kuala Lumpur vergeben werden. Nach den Winterspielen 2018 im südkoreanischen Pyeongchang und den Sommerspielen 2020 in Tokio sprechen nicht nur geopolitische Gründe für eine erstmalige Rückkehr des Winterspektakels nach Europa seit Turin 2006 - zumal die USA keine Ambititionen auf Olympia 2022 haben.

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