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Clemens Prokop rügt Vorschlag zu Anti-Doping-Gesetz

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Sportpolitik  

Clemens Prokop rügt Vorschlag zu Anti-Doping-Gesetz

06.11.2013, 15:03 Uhr | dpa

Clemens Prokop rügt Vorschlag zu Anti-Doping-Gesetz. Clemens Prokop geht die Anti-Doping-Initiative der Politik nicht weit genug.

Clemens Prokop geht die Anti-Doping-Initiative der Politik nicht weit genug. Foto DLV/Frank O.Hamm Foto: Frank O.Hamm. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - In den Koalitionsverhandlungen von CDU/CSU und SPD soll es am Mittwoch erstmals um die Einführung eines Anti-Doping-Gesetzes gehen, doch dem Präsidenten des Deutschen Leichtathletik-Verbandes geht die entsprechende Initiative der Politik nicht weit genug.

"Es liegt ein Vorschlag von Baden- Württemberg vor. Der geht zwar in die richtige Richtung, weil er erkennt, dass eine effiziente Bekämpfung von Doping nur möglich ist, wenn wir auch den Sportler strafrechtlich verfolgen. Aber im Weiteren hat er wesentliche Fehler", sagte Clemens Prokop der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" in einem Interview.

Konkret hat Baden-Württembergs Justizminister Rainer Stickelberger (SPD) einen Entwurf vorgelegt, der ein "Verbot, an berufssportlichen Wettkämpfen teilzunehmen" vorsieht, "wenn der Berufssportler oder die Berufssportlerin Dopingmittel im Körper oder eine Methode zur Manipulation von Blut oder Blutbestandteilen angewendet hat". Prokop kritisiert daran, dass "nur Berufssportler verfolgt werden sollen".

Den DLV-Präsidenten, der im Gegensatz zum Deutschen Olympischen Sportbund seit Jahren für ein Anti-Doping-Gesetz eintritt, stört an dem Vorschlag auch noch: "Bei der Verfolgung der Straftat wird auf eine Teilnahme des Athleten im Wettkampf unter Einfluss von Doping-Mitteln abgestellt. Damit unterstellt der Entwurf, dass Doping immer unmittelbar vor dem Wettkampf erfolgt", meinte Prokop. Die Realität sehe aber "anders aus. Doping erfolgt in der Regel in weitem zeitlichen Abstand vor dem Start und ist in der Arena nicht mehr nachzuweisen. Nur die Doofen lassen sich noch im Wettkampf erwischen. Intelligentes Doping wird von dem Tatbestand nicht erfasst".

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