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Olympische Fackel erreicht die Raumstation ISS

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Winterspiele in Sotschi  

Olympische Fackel reist ins Weltall

07.11.2013, 13:49 Uhr | dpa

Olympische Fackel erreicht die Raumstation ISS. Die Olympische Fackel ist seit Monaten auf Reisen. Jetzt geht es ins All. (Quelle: AP/dpa/dpa)

Die Olympische Fackel ist seit Monaten auf Reisen. Jetzt geht es ins All. (Quelle: dpa/AP/dpa)

Fackellauf ins Weltall: Rund sechs Stunden nach dem Start haben drei Raumfahrer mit einer Olympischen Fackel an Bord die Internationale Raumstation ISS erreicht. Ihre Sojus-Kapsel koppelte am Außenposten der Menschheit an, wie die Flugleitzentrale bei Moskau der Agentur Interfax mitteilte. Nach der Ankunft in gut 400 Kilometern Höhe ist eine Stafette der insgesamt neun ISS-Besatzungsmitglieder geplant, bevor zwei Kosmonauten erstmals in der Geschichte die Fackel mit auf einen Außeneinsatz nehmen wollen.

Aus Sicherheitsgründen wird das Olympische Feuer aber nicht im Weltall entzündet. Bei blauem Himmel hob die mit Olympia-Motiven beklebte Sojus-Rakete mit den Raumfahrern und der besonderen Fracht an Bord um 10.14 Uhr Ortszeit vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab, wie das russische Staatsfernsehen in einer Live-Übertragung zeigte. Kurz vor dem Einstieg präsentierte der russische Kosmonaut Michail Tjurin stolz die Fackel.

Foto von Fackel und Erde

"Die Olympia-Fackel ist ein Symbol für Frieden, und ich bin froh, diese Mission zu haben", sagte Tjurin. Gemeinsam mit dem US-Astronauten Rick Mastracchio und dem japanischen Raumfahrer Koichi Wakata sollte er die ISS nach gut sechs Stunden Flug erreichen, wo die Männer mehrere Monate lang arbeiten sollen.

Zunächst aber ist der Ausstieg der Russen Oleg Kotow und Sergej Rjasanski geplant. Ziel ist, ein Foto der Kosmonauten mit der Fackel vor der Erde zu schießen.

Der besondere Außeneinsatz ist Teil des von Russland geplanten größten Fackellaufes der Geschichte vor den Winterspielen im Kurort Sotschi am Schwarzen Meer vom 7. bis 23. Februar 2014. Experten kritisieren die aufwendige Aktion als völlig unverhältnismäßig.

Bereits im Oktober hatte ein Eisbrecher eine Fackel zum Nordpol gebracht. Weitere geplante spektakuläre Stationen sind der Grund des Baikalsees in Sibirien und der Gipfel des 5642 Meter hohen Elbrus im Kaukasus-Gebirge.

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