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Ovtcharov: Tischtennis-Olympiasieg 2016 "ist möglich"

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Tischtennis  

Ovtcharov: Tischtennis-Olympiasieg 2016 "ist möglich"

07.11.2013, 13:50 Uhr | dpa

Ovtcharov: Tischtennis-Olympiasieg 2016 "ist möglich". Dimitrij Ovtcharov will bei Olympia 2016 die Goldmedaille gewinnen.

Dimitrij Ovtcharov will bei Olympia 2016 die Goldmedaille gewinnen. Foto: Hans Punz. (Quelle: dpa)

Hannover (dpa) - Dimitrij Ovtcharov hat Tischtennisstar Timo Boll nach fast zwölf Jahren als besten Deutschen in der Weltrangliste abgelöst. Doch der Europameister plant einen noch größeren Wurf: Er will 2016 in Rio Olympiasieger werden.

Der neue Weltranglisten-Fünfte sprach im Interview der Nachrichtenagentur dpa über weitere sportliche Ziele - und seine Hochzeit.

Ist die Wachablösung mehr als eine Momentaufnahme? Timo Boll spielt schließlich international weniger als Sie.

Dimitrij Ovtcharov: Das stimmt, aber wenn man die Nummer fünf der Welt ist, darf man auch so gut wie nie verlieren. Timo spielt schon seit drei, vier Jahren weniger, aber er war in der Zeit immer die Nummer eins bis fünf der Welt. Es ist durchaus möglich, dass er mich wieder überholt. Ich habe großen Respekt vor Timo und hoffe, dass wir uns gegenseitig pushen. Bei der Mannschafts-WM im kommenden Jahr wollen wir erneut die Chinesen angreifen. Ich hoffe sehr, dass ich es noch erlebe, dass wir sie einmal schlagen.

Was sind die Hauptgründe dafür, dass Sie in den vergangenen Monaten noch mal einen Sprung gemacht haben?

Ovtcharov: Ich glaube, das waren die Erfahrungen, die ich in diesem Sommer in der chinesischen Superliga gemacht habe. Da habe ich alle drei Tage gegen die besten Spieler der Welt gespielt. Das hat mir gegenüber den Europäern große Vorteile gebracht.

Das hat Ihr EM-Titel mit nur drei Satzverlusten im Oktober gezeigt. Woran lässt sich dieser Sprung spielerisch festmachen?

Ovtcharov: Vor allem im Tempo, das ich jetzt mit den besten Chinesen mitgehen kann. Und mein Spiel ist insgesamt kompletter geworden.

Sie haben vor einiger Zeit mal gesagt, dass Sie selbst lange nicht geglaubt haben, es so weit nach oben schaffen zu können. Warum war das so?

Ovtcharov: Ich habe geglaubt, dass ich unter die ersten Zehn der Welt kommen kann. Aber die ersten Fünf mit den besten Chinesen, Timo und "Wladi" (der Weißrusse Wladimir Samsonow) schienen mir lange unerreichbar. Aber ich habe es geschafft, und mittlerweile glaube ich, dass alles möglich ist.

Ihr Vater Michail, ein früherer sowjetischer Nationalspieler, war seit Ihrer frühen Kindheit Ihr Privattrainer. Welche Rolle spielt er heute noch?

Ovtcharov: Er ist immer noch mein erster Ansprechpartner und mein Haupttrainer. Ich rufe ihn an und spreche vor und nach jedem Spiel mit ihm, egal wo ich auf der Welt bin.

Sie haben bis auf den Weltranglistenersten Ma Long alle Top-Chinesen schon besiegt, teilweise mehrfach. Warum ist Ihnen das noch nie bei den wichtigsten Turnieren gelungen?

Ovtcharov: Natürlich sind sie dann noch besser vorbereitet. Aber das Spiel Ende Oktober beim Weltcup gegen Xu Xin hat mir sehr viel Selbstvertrauen gegeben. Ich habe ein 0:2 gedreht und dann mit 3:2-Sätzen und 6:4 im sechsten Satz geführt. Da hat man schon gesehen, dass er etwas nervös geworden ist. Der Weltcup ist ein großes Turnier, und ich bin davon überzeugt, dass ich die Chinesen auch da schlagen kann.

Sie haben das EM-Gold als Meilenstein bezeichnet. Wie sieht der Ovtcharovsche Drei-Jahres-Plan bis zu den nächsten Olympischen Spielen aus?

Ovtcharov: Eine Medaille bei der Einzel-WM 2015 in China wäre ein Traum. Aber bei Olympia ist noch mehr möglich, weil nur zwei Chinesen starten dürfen und diese beiden unter einem enormen Druck stehen. Nach Bronze in London kann ich schlecht sagen, dass ich noch mal Dritter werden will. Das olympische Finale oder sogar der Olympiasieg ist möglich, man muss nur daran glauben.

Um Ihre Ziele zu erreichen, wollen Sie künftig noch länger in China spielen. Wie sehen die Pläne aus?

Ovtcharov: Ich möchte im nächsten Sommer so lange wie möglich rüber, zwei oder drei Monate, da laufen gerade die Abstimmungen. Ich wünsche mir, mit einem Top-Chinesen in der Mannschaft zu spielen und um den Titel kämpfen zu können. Für 2015 kann ich mir das auch vorstellen.

Und Sie wollen im nächsten Jahr auch noch Ihre schwedische Verlobte Jenny Mellström heiraten. Sind die Flitterwochen dann gestrichen?

Ovtcharov (lacht): Die Flitterwochen wird es auf jeden Fall nicht nach der Hochzeit Anfang Juli geben, das habe ich schon abgesegnet bekommen. Wir werden das im Dezember nachholen.

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