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Deutsche Trampolin-Turner ohne Chance auf WM-Finalplätze

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Deutsche Trampolin-Turner ohne Chance auf WM-Finalplätze

07.11.2013, 19:45 Uhr | dpa

Sofia (dpa) - Das Team der deutschen Trampolin-Turner hat bereits zum Auftakt der Weltmeisterschaften in Sofia alle Hoffnungen auf den Einzug in das Halbfinale begraben müssen.

Nach dem verletzungsbedingten Ausfall des besten deutschen Turnern Kyrylo Sonn, der sich im Trainingslager einen Bruch im rechten Mittelfußknochen zugezogen hatte, fehlte es dem deutschen Männer-Quartett an Schwierigkeitsgrad und Stabilität.

Am besten hielt sich im Vorkampf Christopher Schüpferling, der auf genau 100,00 Punkte kam und Platz 28 belegte. Damit verfehlte er das angestrebte Halbfinale um vier Ränge. Nach glänzender Pflichtdarbietung verlor der Turner der Frankfurter Flyers aber in der Kür nach dem dritten Sprung leicht seinen Rhythmus und konnte so seine Übung nicht optimal zu Ende turnen. "Er hat sich ordentlich verkauft. Und wenn er auch einige Punkte liegengelassen hat: Es gibt überhaupt keinen Grund zur Kritik", erklärte Cheftrainer Michael Kuhn.

Auch Daniel Schmidt (Bramfeld/32.) und Rick Nadler (München/35.) hatten im Vergleich mit den Weltbesten Nachteile in Perfektion und Sprunghöhe. Der Weingartener Oliver Amann musste seinen Kür-Auftritt bereits nach dem dritten Durchgang abbrechen (62,285) und wurde im Klassement bis auf Platz 69 durchgereicht. Bester Turner war der Chinese Tu Xiao.

"In etwa war das von unseren Männer im Schnitt, was erwartbar war", sagte Kuhn, nachdem auch im Mannschaftswettbewerb der Finalplatz mit Rang 9 außer Reichweite war. Nicht besser erging es den beiden deutschen Turnerinnen. Sarah Eckes wurde vom Coach bereits nach der Pflicht wegen den Nachwirkungen einer Erkältung aus dem Wettkampf genommen. Leonie Adam verpasste nach guter Pflicht mit einem verbauten Kürdurchgang auf Platz 40 den Einzug in das Halbfinale.

Erstmals werden bei Weltmeisterschaften Halbfinals ausgeturnt, für die sich die jeweils besten 24 Athleten bei den Männern und Frauen qualifizieren. Die Teilnahme von je einem Turner an dieser Runde hatte Cheftrainer Kuhn ursprünglich als WM-Ziel für das junge Team, das zum Großteil noch keine WM-Erfahrung besitzt, ausgegeben.

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