Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Alpenverein gegen Olympische Winterspiele

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia  

Alpenverein gegen Olympische Winterspiele

09.11.2013, 18:23 Uhr | dpa

Alpenverein gegen Olympische Winterspiele. DAV-Präsident Josef Klenner will keine Olympischen Spiel vor seiner Haustür.

DAV-Präsident Josef Klenner will keine Olympischen Spiel vor seiner Haustür. Foto: Friso Gentsch. (Quelle: dpa)

Ulm (dpa) - Der Deutsche Alpenverein (DAV) hat sich auf seiner Hauptversammlung in Ulm mit großer Mehrheit gegen Olympische Winterspiele 2022 in den bayerischen Alpen ausgesprochen. Grund seien vor allem die nötigen Eingriffe in die Natur, teilte Präsident Josef Klenner nach der Sitzung mit.

Falls die Bürgereinscheide am Sonntag positiv ausgehen, wolle der DAV aber an der Bewerbung mitwirken und seine Kompetenz als Naturschutzverband einbringen. Rund 70 Prozent der mehr als 600 Delegierten stimmten nach mehrstündiger Debatte für einen entsprechenden Antrag.

"Wir haben eine sehr intensive Diskussion gehabt, bei der alle Argumente abgewogen wurden", sagte Klenner. "Das ist eine sehr klare Einscheidung, eine sehr deutliche Positionierung. Sie hat unter großer Beteiligung aller Sektionen stattgefunden. Wir als Präsidium sind natürlich ohne jeden Vorbehalt dabei, diesen Beschluss umzusetzen." Die Olympia-Bewerbung Münchens für 2018 hatte der inzwischen auf eine Million Mitglieder angewachsene Verband - wenngleich unter Forderung von zusätzlichen Umweltmaßnahmen - unterstützt. Intern war die damals von Präsidium und Verbandsrat getroffene Entscheidung umstritten. Dieses Mal hatten mehrere Sektionen eine Abstimmung über die Position in dem großen Gremium der Hauptversammlung verlangt.

"Wir sind ein Naturschutzverband", sagte Günther Manstorfer, Vorsitzender der Sektion München, die den Antrag mit eingebracht hatte. "Wir sehen das als Erfolg für die Umwelt an."

Das Präsidium hatte sich vor der Hauptversammlung in einem Schreiben an die Sektionsvorsitzenden für eine "kritische Beteiligung" am Olympiabewerbungsprozess ausgesprochen. Es betont aber, dass dies nicht als Vorfestlegung für die Entscheidung in der Hauptversammlung verstanden werden solle. Die Jugend des Deutschen Alpenvereins (JDAV) hatte hingegen mit einem klaren Nein Stellung bezogen und als Gründe Umweltschutzargumente und die fehlende Nachhaltigkeit der Massenveranstaltung genannt.

Am Sonntag sind die Menschen in den betroffenen Kommunen an die Urnen gerufen, um über die Teilnahme am Bewerbungsverfahren zu entscheiden. Sollten die Gegner auch nur einen der vier Bürgerentscheide in München, Garmisch-Partenkirchen und den Landkreisen Traunstein und Berchtesgadener Land gewinnen, wäre die Bewerbung gescheitert.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Dumme Idee 
Sprung auf Hai zeugt nicht gerade von Intelligenz

Diese Aktion hätte auch gerne in die Hose gehen können. Video

Anzeige

Shopping
Shopping
Auf flachen Sohlen - Schuhe für die kühle Jahreszeit

Angesagte Stiefel, trendige Schnürer, klassische Stiefeletten u.v.m. jetzt entdecken bei BAUR.

Shopping
Mit dem Multitalent wird jedes Kochen zum Erlebnis

Krups Multifunktions-Küchenmaschine HP5031: Ihr Partner für kreative Kochideen! bei OTTO.de

tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal