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BVB: Für Klopp und Co. läuft in Wolfsburg alles schief

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Zweite BVB-Pleite in Folge  

Für Klopp und Co. läuft in Wolfsburg alles schief

09.11.2013, 19:40 Uhr | t-online.de

BVB: Für Klopp und Co. läuft in Wolfsburg alles schief. Zwiegespräch nach Abpfiff: Borussia Dortmunds Marcel Schmelzer (3.v.r) diskutiert mit Schiedsrichter Jochen Drees. (Quelle: dpa)

Zwiegespräch nach Abpfiff: Borussia Dortmunds Marcel Schmelzer (3.v.r) diskutiert mit Schiedsrichter Jochen Drees. (Quelle: dpa)

Eine bittere Verletzung, Pech im Abschluss, nicht gegebene Elfmeter und zwei bemerkenswerte Gegentore: Für Borussia Dortmund kam es beim 1:2 gegen den VfL Wolfsburg knüppeldick. "In den engen Situationen lief alles gegen uns", haderte BVB-Trainer Jürgen Klopp nach dem Spiel bei Sky, und damit hatte er durchaus Recht. Es schien fast, als hätte sich am zwölften Spieltag der Bundesliga alles gegen sein Team verschworen. Im Blickpunkt stand dabei besonders Schiedsrichter Jochen Drees.

In einer turbulenten Schlussphase in der VW-Arena verweigerte der Unparteiische den Dortmundern gleich zwei mögliche Elfmeter. In beiden Szenen hatte VfL-Verteidiger Ricardo Rodriguez den Dortmunder Robert Lewandowski im Strafraum beim Abschluss gehindert. Zwar wollte er Drees nicht zum Hauptschuldigen für die Niederlage machen, aber in zwei derart knappen Szenen wäre zumindest eine Strafstoß-Entscheidung drin gewesen, sagte Klopp. "Zum Schiedsrichter möchte ich gar nichts mehr sagen", erklärte Nationalspieler Marco Reus auch ohne ausdrückliche Kritik vielsagend.

Subotic erleidet Kreuzbandriss

Das Dortmunder Unheil hatte aber schon viel früher seinen Lauf genommen, denn schon in der ersten Halbzeit musste der BVB einen herben Dämpfer einstecken. Neven Subotic verletzte sich bei einem Zweikampf böse am Knie und musste kurz vor der Pause vom Platz. Später bestätigte sich der Verdacht auf Kreuzbandriss. "Hab leider keine gute Nachrichten bezüglich meiner Verletzung zu melden. Es ist doch ein Kreuzbandriss an zwei Stellen. Aber keine Sorge, ich komme stärker zurück", schrieb der serbische Nationalspieler auf seiner Facebook-Seite. "Das ist eine schreckliche Nachricht. Sie emotionalisiert an diesem Tag", zeigte sich Klopp bereits vor der genauen Diagnose geschockt.

Keine Dominanz gegen körperlich starken Gegner

Für kurze Zeit schien sein Team das Glück allerdings erzwingen zu können. Wenige Minuten nach der Verletzung von Subotic verwandelte Reus einen Freistoß direkt und sorgte per Standard-Situation für die etwas überraschende Dortmunder Führung. Allein, die Dortmunder wirkten mitunter überspielt, es fehlte an Dominanz gegen körperlich starke Wolfsburger. Immer wieder ließ der BVB den Gegner zu Chancen kommen und verpasste es, nachzulegen, was sowohl Coach Klopp als auch Torschütze Reus später sichtlich ärgerte. "Man muss die guten Phasen nutzen", schimpfte Klopp nach Spielende.

Es fehlt an Entschlossenheit

Und so kam der VfL auch wegen Wacklern in der Dortmunder Abwehr zurück ins Spiel. Der Ausgleich fiel durch einen Freistoß von Rodriguez aus dem Halbfeld, der durch das Gewühl im Strafraum hindurch direkt im Kasten von Roman Weidenfeller landete. Wolfsburgs Treffer Nummer zwei - Ivica Olic hatte von außerhalb des Sechzehners ins lange Eck geschlenzt - ließ alle Beteiligten staunend zurück. "Das Tor von Ivica war ein Traumtor", gab Klopp zu, kritisierte jedoch die fahrige Abwehrarbeit seiner Mannschaft. "Da muss noch jemand dazukommen zum Blocken. Das ist aber nicht passiert." Nicht nur in dieser Situation hatte es dem BVB an Entschlossenheit gefehlt."Wir haben zu einfache Tore bekommen", kritisierte Reus.

Dazu kam auch noch Pech im Abschluss: Kurz nach der Wolfsburger Führung klatschte ein weiterer Freistoß von Reus ans Aluminium. "Da hatten wir Glück", gab Wolfsburgs Trainer Hecking nachher zu.

Wieder ein Punktverlust nach der Königsklasse

Mängel im Durchhaltevermögen aufgrund der Belastung durch die Champions League wollte Klopp nicht als Grund für die Niederlage gelten lassen. "Wir haben alles getan um zurückzukommen", sagte er. "Ich hatte daher nicht de Eindruck, dass es an Kondition fehlte." Dass sein Team aber in dieser Bundesliga-Saison immer nur nach Auftritten in der Champions League Punkte liegen lässt, konnte er spätestens nach Abpfiff nicht mehr wegdiskutieren. Auch dem 1:1 gegen Nürnberg und der Niederlage in Mönchengladbach waren Spiele in der Königsklasse vorausgegangen.

Jetzt kommen die Bayern

Nach dem 0:1 in der Champions League gegen den FC Arsenal und der Pleite in Wolfsburg wird der BVB einiges an Aufarbeitung betreiben müssen. Denn nach der anstehenden Länderspielpause kommt es im ehemaligen Westfalenstadion zum Bundesliga-Gipfel gegen den FC Bayern München. Die vergangene Woche diente Klopp und Co. in jedem Fall nicht dazu, Selbstvertrauen für das Duell mit dem Tabellenführer zu tanken.

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