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Formel 1: Nico Hülkenberg bleibt vorerst bei Sauber

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Juristische Gründe?  

Hülkenberg mindestens bis Saisonende bei Sauber

12.11.2013, 21:07 Uhr | sid

Formel 1: Nico Hülkenberg bleibt vorerst bei Sauber . Nico Hülkenberg wird auch in den letzten beiden Saison-Rennen für Sauber auf Punktejagd gehen. (Quelle: imago/HochZwei)

Nico Hülkenberg wird auch in den letzten beiden Saison-Rennen für Sauber auf Punktejagd gehen. (Quelle: imago/HochZwei)

Das Verwirrspiel um die Zukunft von Formel-1-Pilot Nico Hülkenberg hat vor dem Großen Preis der USA seinen Höhepunkt erreicht - und dann zumindest ein vorübergehendes Ende gefunden: Ein sofortiger Wechsel von Sauber zu Lotus zerschlug sich am Dienstagabend.

Noch am Nachmittag hatte Hülkenbergs Manager Werner Heinz eine Lotus-Offerte für die letzten beiden Rennen in Austin und in Sao Paulo bestätigt. "Wir haben ein Angebot vorliegen, das sondieren wir jetzt", sagte Heinz und nannte keine Tendenz.

Entscheidung innerhalb von Stunden

Stunden später wusste der Manager offenbar mehr. "Wir haben uns entschieden, dass Nico die letzten beiden Rennen bei Sauber fahren wird", sagte Heinz zu "Bild.de".

Möglicherweise hatte die Absage auch juristische Gründe: Die Frage, ob bei einem Wechsel schon während der Saison ein Vertragsbruch gegenüber Sauber vorläge, hatte Heinz zuvor nicht kommentieren wollen.

Valsecchi mit besten Aussichten

Lotus sucht derzeit einen Ersatz für Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen aus Finnland, der das Saisonende aufgrund einer Rückenoperation verpasst. Für die verbleibenden beiden Rennen dürfte Testpilot Davide Valsecchi (Italien) die besten Chancen auf das Cockpit haben.

Zur kommenden Saison kehrt Räikkönen zu Ferrari zurück, schon seit langem gilt Hülkenberg als heißer Kandidat auf dessen Nachfolge. Dabei hatte er zuletzt allerdings harte Konkurrenz durch Pastor Maldonado aus Venezuela bekommen.

Vier Kandidaten

Der 28-Jährige, der seinen Platz bei Williams an den Brasilianer Felipe Massa verloren hatte, wurde von Lotus-Teameigner Gerard Lopez als möglicher Nachfolger Räikkönens ins Gespräch gebracht. "Konkret reden wir von vier Kandidaten. Zu ihnen gehören auch Hülkenberg und Maldonado. Es hat sich teamintern noch nichts getan, was diese Frage angeht", sagte der Luxemburger der Tageszeitung "Die Welt".

Für Maldonado spricht, dass er eine Menge Sponsoren-Geld vom staatlichen Ölkonzern PSDVA zu bieten hat. Zudem ist Lopez auch von seinem fahrerischen Potenzial überzeugt: "Maldonado hat schon mal einen Grand Prix gewonnen. Der braucht sich nicht zu verstecken."


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