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Bundesliga: Eintracht Frankfurt verpasst den Befreiungsschlag

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Spielbericht  

Eintracht Frankfurt verpasst den Befreiungsschlag

23.11.2013, 17:32 Uhr | sid

Bundesliga: Eintracht Frankfurt verpasst den Befreiungsschlag. Fehlstart: Frankfurts Johannes Flum und Sebastian Jung haben gegen Joel Matip und Jermaine Jones (re.) vom FC Schalke das Nachsehen. (Quelle: AP/dpa)

Fehlstart: Frankfurts Johannes Flum und Sebastian Jung haben gegen Joel Matip und Jermaine Jones (re.) vom FC Schalke das Nachsehen. (Quelle: AP/dpa)

Trotz einer tollen Aufholjagd hat Bundesligist Eintracht Frankfurt den erhofften Befreiungsschlag verpasst, aber immerhin seine Talfahrt nach zuvor vier Pflichtspiel-Pleiten gestoppt. Die Hessen müssen nach dem 3:3 (0:2)-Unentschieden gegen Schalke 04 weiter auf den ersten Liga-Heimsieg der Saison warten. Johannes Flum (56. Minute) und Joselu (61./68.) konnten das Spiel nach einem 0:2-Rückstand zunächst drehen, nachdem ausgerechnet Flum mit einem Eigentor (14.) und Joel Matip (18.) die Schalker in Führung gebracht hatten. Nationalspieler Benedikt Höwedes (86.) sicherte den Gäste schließlich einen Punkt.

Zuletzt hatten die nun seit mittlerweile acht Punktspielen sieglosen Frankfurter am 4. Mai 2013 (3:1 gegen Fortuna Düsseldorf) zuhause gewonnen. Die Schalker, die aus den vergangenen sechs Spielen 13 von möglichen 18 Punkten holten, feierten damit eine durchwachsene Generalprobe für das Champions-League-Spiel am Dienstag bei Steaua Bukarest. Auch die Eintracht reist mit Sorgen im Gepäck zum vorletzten Europa-League-Gruppenspiel bei Girondins Bordeaux am kommenden Donnerstag: Nur die bessere Tordifferenz gegenüber Freiburg trennt Frankfurt vom Relegationsplatz.

Frankfurt dominiert Anfangsphase

Vor rund 50.000 Zuschauern hatten die Frankfurter zunächst mutig nach vorne gespielt und das Geschehen im Mittelfeld dominiert. Zwangsläufig ergaben sich Chancen, doch Stürmer Vaclac Kadlec scheiterte an Schalke-Keeper Timo Hildebrand (2.). Besonders über die linke Abwehrseite der Gäste kam das Team von Trainer Armin Veh immer wieder zu gefährlichen Vorstößen. Wie auch in der 11. Minute, als Martin Lanig nur knapp das S04-Gehäuse verfehlte. Völlig überraschend fiel dann die Führung der bis dato enttäuschenden Königsblauen: Unglücksrabe Flum fälschte einen Schlenzer von Atsuto Uchida von der Strafraumgrenze ins eigene Tor ab.

Nur wenig später versenkte Matip einen Freistoß von Dennis Aogo im Kasten der Eintracht, die danach völlig verunsichert wirkte. Erst kurz vor der Pause sorgte Flum mit einem Pfostenschuss wieder für ein Lebenszeichen (41.). Die Gastgeber hatte bereits vor dem Anpfiff einen weiteren personellen Rückschlag verkraften müssen. Offensivkraft Alexander Meier konnte wegen seiner Patellasehnen-Entzündung im Knie doch nicht auflaufen. Zudem fehlte Bamba Anderson (Grippe), der in der unsicher agierenden Abwehr vermisst wurde. Dafür gehörte Kapitän Pirmin Schwegler zweieinhalb Monate nach seiner Knie-Operation erstmals wieder zum Kader.

Joselu verwandelt Stadion in Tollhaus

Bei Schalke rückte Kevin-Prince Boateng für den zunächst nur auf der Bank sitzenden Adam Szalai in die Sturmspitze. Nach dem Wechsel versuchte der Champions-League-Starter, die Führung clever zu verwalten. Das war fatal. Mit einem Kopfball aus acht Metern überlupfte Flum den überraschten Keeper Hildebrand und schaffte den Anschluss. Nur drei Minuten später traf Joselu den Pfosten (57.), ehe ihm nur vier Minuten später per Kopf der Ausgleich gelang. Erneut war es der überragende Spanier, der wenig später per Weitschuss die erste Führung der Hausherren besiegelte und aus dem Stadion ein Tollhaus machte - zumindest bis zu Höwedes' Treffer.

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