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Wehmut zum Abschied  

Vettel: "Habe viel von Webber gelernt"

21.11.2013, 17:54 Uhr | dpa, t-online.de

Vettel: "Habe viel von Webber gelernt". Sebastian Vettel (li.) Mark Webber bestreiten am Wochenende das letzte Rennen als Kameraden bei Red Bull.  (Quelle: imago/Sven Simon)

Sebastian Vettel (li.) Mark Webber bestreiten am Wochenende das letzte Rennen als Kameraden bei Red Bull. (Quelle: Sven Simon/imago)

Zum Abschied von seinem Teamkollegen Mark Webber wird Sebastian Vettel ein bisschen wehmütig. Auch wenn die beiden in ihren fünf gemeinsamen Jahren bei Red Bull nie Freunde wurden. "Dass er nächstes Jahr nicht mehr dabei sein wird, ist ein großer Verlust für das Team, aber auch für mich", sagte Vettel im Formel-1-Fahrerlager in Sao Paulo. Webber, der im neuen Jahr ins Sportwagenprogramm von Porsche wechselt, sei immer eine große Herausforderung gewesen: "Ich habe viel von ihm gelernt."

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Vettel & Co. fahren gegen den Uhrzeigersinn. Sao Paulo ist die größte Heimatstadt im Rennzirkus.

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Daran, dem 37 Jahre alten Australier womöglich im letzten Grand Prix seiner Karriere den Sieg beim Großen Preis von Brasilien zu überlassen, verschwendete Vettel aber keinen Gedanken. "Es hat keinen Wert, jetzt an Sonntag zu denken." Zudem wolle Webber keinen geschenkten Sieg: "Das wäre umgekehrt genauso."

Für Webber bleibt der zehnte Grand-Prix-Sieg nach zwölf Jahren in der Formel 1 daher wohl nur ein Traum. Denn Vettel selbst will mit dem 13. Saisonerfolg die nächste Bestmarke von Rekordweltmeister Michael Schumacher egalisieren. Seit der Sommerpause und damit acht Rennen ist er bereits ungeschlagen.

Webber: "Werde manches vermissen"

Es sei unvermeidlich, "dass du manches vermissen wirst", gab Webber nach zwölf Jahren in der Formel 1 mit weit über 200 Rennen, über 40 Podestplätzen und neun Siegen zu. Viel Tamtam will er nicht um seinen Abschied machen. "Ich möchte nicht, dass Freunde oder meine Familie in Brasilien sind", sagte er dem britischen "Telegraph". Schon Sonntagnacht soll er sich demnach auf die Heimreise machen.

Dann ist er auch Vettel ein für alle Mal los. Nach dem Skandal von Istanbul 2011 hatte der Weltmeister mit der Missachtung der Teamorder in diesem Jahr in Malaysia alte Wunden wieder aufgerissen. Dennoch glaubt Webber, dass irgendwann zwischen den beiden alles in Ordnung sein wird. "Aber im Moment ist es schwer", sagte Webber.

"Die Leute haben generell einen schlechteren Eindruck, als es in Wirklichkeit war", betonte kurz danach Vettel in seiner Presserunde. "Man darf nicht vergessen, wie erfolgreich wir waren." Sie hätten nicht die beste persönliche Beziehung gehabt. "Aber für das Team haben wir beide sehr hart gearbeitet." Den Abgang soll im kommenden Jahr Webbers Landsmann Daniel Ricciardo kompensieren.

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