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Biedermann schwimmt trotz langer Pause zum DM-Titel

22.11.2013, 18:29 Uhr | dpa

Biedermann schwimmt trotz langer Pause zum DM-Titel. Paul Biedermann bei seinem Start in Wuppertal.

Paul Biedermann bei seinem Start in Wuppertal. Foto: Bernd Thissen. (Quelle: dpa)

Wuppertal (dpa) - Paul Biedermann ist nach neunmonatiger Wettkampfpause immer noch gut genug für die nationale Konkurrenz. Der Weltrekordler gewann mit nur zehn Wochen ernsthaften Trainings bei den deutschen Kurzbahnmeisterschaften die 200 Meter Freistil.

In 1:44,17 Minuten schwamm Biedermann in Wuppertal mit gewohnt starker Schlussbahn noch an die Spitze. "Ich bin jetzt einfach zufrieden damit, aber auch unendlich geschafft. Das Härteste war jetzt weniger das Schwimmen. Dieses Nichtwissen, was man jetzt kann, ist eigentlich das Schlimmste für mich", sagte ein geschaffter Biedermann und setzte sich vor dem Ausschwimmen erstmal hin.

Der 27-Jährige aus Halle/Saale unterbot die Norm für die Kurzbahn-EM in Herning Mitte Dezember. Der Weltmeister von 2012 hatte allerdings bereits angekündigt, in Dänemark nicht zu schwimmen und sich weiter auf die Langbahn-EM 2014 in Berlin vorzubereiten. Seinen Titel wertete er als "was Besonderes, weil ich mich wieder bewiesen habe". Biedermann hatte wegen diverser Krankheiten lange pausiert und weiß zu genau: "Bei einer EM brauchst du mit dieser Zeit nicht anzutreten." Sein Heimtrainer Frank Embacher war mit Zeit und Titel "schon sehr zufrieden, damit war nicht unbedingt zu rechnen. Wir hatten nur 1:45 Minuten angepeilt."

Zweiter wurde Robin Backhaus in 1:44,39 vor seinem Berliner Team-Kollegen Tim Wallburger (1:44,80). Beide knackten ebenfalls die Norm und sind in Herning dabei. Erstmals Meisterin über 100 Meter und damit Nachfolgerin der zurückgetretenen Britta Steffen wurde Dorothea Brandt. Die Berlinerin lag in 53,68 Sekunden vor Daniela Schreiber (Halle/Saale/53,77). "Ich hatte mich nach den Vorläufen sehr geärgert, dass ich über 50 Meter Schmetterling nicht ins Finale gekommen bin. Das ist der Nachteil, wenn man innerhalb von zehn Minuten drei Vorläufe schwimmen muss", sagte Brandt.

Nach sieben EM-Normerfüllungen zum Auftakt gab es nun 17 weitere. Das Ticket für Herning sicherte sich Caroline Ruhnau in 1:05,80 Minuten über 100 Meter Brust, die zweitplatzierte Theresa Michalak hatte bereits zuvor über 400 Meter Lagen die nötige Zeit geschwommen. Die EM-Norm unterboten auch Jenny Mensing (2:04,69) und die erst 15-jährige Berlinerin Sonnele Öztürk (2:06,53) über 200 Meter Rücken. Formsache war die EM-Qualifikation für Schmetterling-Weltrekordler Steffen Deibler. In 22,89 Sekunden lag er über 50 Meter vor Maximilian Oswald (23,48). Hinter der Meisterin über 400 Meter Freistil, Leonie Antonia Beck (Würzburg), blieben gleich vier weitere Schwimmerinnen unter der EM-Norm.

Marco Koch sicherte sich nach seinem Ausflug auf die ungewohnten 400 Meter Lagen den Titel über die 100 Meter Brust. In 58,27 Sekunden lag der WM-Zweite über die doppelte Distanz auf der Langbahn vor Hendrik Feldwehr, der die Norm verpasste. Über der Richtzeit blieben auch die Meister Christian Diener (Cottbus/50 Meter Rücken) und Doris Eichhorn (Berlin/50 Meter Schmetterling).

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