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Kommentar: Den Bayern ist der Titel nicht zu nehmen

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Diesen Bayern ist der Titel nicht zu nehmen

23.11.2013, 21:51 Uhr

Kommentar: Den Bayern ist der Titel nicht zu nehmen .  (Quelle: t-online.de)

(Quelle: t-online.de)

Das war es dann wohl mit der Spannung in der Fußball-Bundesliga. Zumindest aus dem Meisterkessel haben die Bayern mit ihrem Sieg in Dortmund mal ordentlich Luft raus gelassen. Zugegeben: Es sind erst 13 Spieltage absolviert und der Rückstand von Bayer Leverkusen (vier Punkte) und der Borussia (sieben Punkte) scheint nicht uneinholbar. Damit, dass es tatsächlich dazu kommt, sollte aber niemand rechnen. Denn was der Punkteabstand noch gar nicht richtig ausdrückt: Zwischen den Bayern und dem Rest der Liga liegen in dieser Saison Welten.

Die Gründe dafür sind vielfältig. Da ist einmal ein in der Breite qualitativ überragend aufgestellter Kader, der vor allem bei Verletzungsproblemen weiterhilft. So fielen die Ausfälle von Klasseleuten wie Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger, Holger Badstuber und Co. im Spitzenspiel überhaupt nicht ins Gewicht.

Götze und Thiago kommen von der Bank

Dortmund hingegen war durch die Verletzungen von Mats Hummels, Neven Subotic, Marcel Schmelzer und Ilkay Gündogan spürbar geschwächt. Auch Mitkonkurrent Leverkusen verfügt nicht über den Luxus, Spieler wie Mario Götze oder Thiago von der Bank bringen zu können.

Während BVB-Coach Jürgen Klopp und Bayer-Trainer Sami Hyypiä teilweise im Dreitage-Rhythmus die gleichen elf Spieler in die Arena schicken müssen, kann Bayerns Trainer Pep Guardiola munter rotieren.

Ausgeruht in jedes Spiel

Das hat nicht nur zur Folge, dass die Profis in den Spielen frisch und ausgeruht ihrem Job nachgehen. Es sorgt in einem sensiblem Gefüge, wie es das Starensemble des FC Bayern nun mal ist, auch allseits für gute Laune.

Dafür, dass bei aller positiver Stimmung niemand abhebt, sorgt dann der Trainer. Gerade nach dem Tripple-Triumph im Vorjahr hatten nicht wenige im Umfeld der Bayern genau damit gerechnet. Von Spannungsabfall und Zufriedenheit war immer mal wieder die Rede. Nicht mit Pep Guardiola.

Eine Ära im Visier

Der Meistertrainer des FC Barcelona zeigte von der ersten Sekunde, dass er der Chef ist. Dass er nach München gekommen ist, um aus der erfolgreichsten Mannschaft Europas eine spielerisch und taktisch noch bessere Einheit zu formen. Dass er viele Titel gewinnen und mit den Bayern eine neue Ära prägen will. Gemeinsam mit seiner Mannschaft ist er auf dem besten Weg dahin.

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