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Horst Heldt zählt Schalke-Profis an: "Setzen, Fünf!"

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"Setzen, Fünf!"  

Lange Gesichter bei Schalke und Frankfurt

24.11.2013, 10:30 Uhr | t-online.de

Horst Heldt zählt Schalke-Profis an: "Setzen, Fünf!". Die Schalker Spieler Matip, Jones und Höwedes sind trotz des späten Ausgleichs nicht zufrieden. (Quelle: dpa)

Die Schalker Spieler Matip, Jones und Höwedes sind trotz des späten Ausgleichs nicht zufrieden. (Quelle: dpa)

Sechs Tore, kein Gewinner, aber jede Menge Enttäuschte: Das verrückte 3:3 zwischen Eintracht Frankfurt und Schalke 04 bot alles, was das Fußballherz höher schlagen lässt. Nach Abpfiff wollte dennoch niemand der Beteiligten zufrieden sein. Vor allem Schalke-Manager Horst Heldt war mächtig sauer auf sein Team: "Es hat heute Phasen gegeben, da würde man in der Schule sagen: Setzen, Fünf."

Das ständige Auf und Ab der so gut besetzten Schalker Mannschaft schlägt den Verantwortlichen langsam aufs Gemüt. Die Königsblauen spielten bereits zum zweiten Mal in dieser Saison nach einer schnellen 0:2-Führung letztlich nur 3:3. Das gleiche "Kunststück" war ihnen bereits in Hoffenheim gelungen. "Wir haben einiges zu besprechen, was wir falsch gemacht haben und besser machen müssen", so Heldt.

"Das ist natürlich der Wahnsinn"

Ein Eigentor von Johannes Flum (14. Minute) und ein Kopfball von Joel Matip (18.) hatten die Schalker früh und äußerst glücklich in Front gebracht. Erneut Flum (56.) und der fast schon in der Versenkung verschwundene Joselu (61./68.) drehten die Partie dann in der zweiten Halbzeit binnen zwölf Minuten zugunsten der Gastgeber.

"...da schaust du blöd" 
Veh analysiert das verrückte Unentschieden

Der Eintracht-Coach behauptet, das späte Gegentor sei Zufall gewesen. Video

Den ersten Heimsieg der Hessen verhinderte Benedikt Höwedes (86.) jedoch mit einem Treffer kurz vor Abpfiff. "Für die Zuschauer war das ein tolles Spiel. Für uns Trainer ist so etwas natürlich der Wahnsinn", fasste S04-Coach Jens Keller die Geschehnisse zusammen.

"Das sind Killer für jede Mannschaft"

Die Schalker konnten durch den Last-Minute-Punkt zwar Platz sechs verteidigen - für die hohen Ansprüche des Champions-League-Teilnehmers ist das allerdings zu wenig: "Wenn du schon glücklich 2:0 führst, musst du einfach die Konter besser ausspielen", ärgerte sich Heldt.

Dennis Aogo, der in Frankfurt wieder einmal auf der Sechser-Position spielte, zeigte sich nach Abpfiff selbstkritisch: "Ich hatte nicht das Gefühl, dass uns hier etwas passieren könnte. Und dann haben wir uns dumme Ballverluste geleistet. Das sind Killer für jede Mannschaft. Am Ende müssen wir froh sein, dass wir noch einen Punkt geholt haben."

"Das ist sehr sehr bitter"

Ganz und gar nicht froh über den Punktgewinn war man hingegen in Frankfurt. "Das ist sehr sehr bitter", sagte ein sichtlich angefressener Armin Veh. Dem Eintracht-Coach fehlten nach dem erneuten späten Gegentreffer beinahe die Worte. Seine Mannschaft blieb zum achten Mal in Serie in der Bundesliga ohne Sieg. Zum sechsten Mal in den vergangenen sieben Spielen kassierte sie dabei in den letzten Minuten noch ein entscheidendes Tor. Zum insgesamt dritten Mal fiel der Gegentreffer in der ominösen 86. Minute. Bereits gegen den Hamburger SV und den den 1. FC Nürnberg kassierten die Hessen genau vier Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit den Ausgleich.

Zehn Punkte gingen der Eintracht, die als Tabellen-15. mittendrin steckt im Abstiegskampf, so durch die Lappen. Dementsprechend fassungslos äußerte sich auch Heribert Bruchhagen: "Das sind typische Begleitmerkmale einer Mannschaft, die unten steht", sagte der Vorstandschef: "Wenn man 3:2 führt, so nah dran ist und dann wieder kurz vor Schluss zwei Punkte verliert, dann ist das nicht erfreulich."

Die 51.500 Fans in der ausverkauften Frankfurter Commerzbank Arena hatten eine tolle Partie gesehen. Nach Spielende verließen aber ausnahmslos alle das Stadion mit hängenden Köpfen.


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