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Formel 1: Felipe Massa schimpft gegen die Rennleitung

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Von Mercedes verpfiffen?  

"Unglaublich": Massa schimpft gegen Rennleitung

25.11.2013, 08:14 Uhr | t-online.de, dpa

Formel 1: Felipe Massa schimpft gegen die Rennleitung. Felipe Massa konnte sich nach dem Rennen zunächst nicht beruhigen. (Quelle: AP/dpa)

Felipe Massa konnte sich nach dem Rennen zunächst nicht beruhigen. (Quelle: AP/dpa)

Felipe Massa bekam sich in seinem Auto gar nicht mehr ein. Ausgerechnet in seinem letzten Formel-1-Rennen für Ferrari, ausgerechnet in seinem Heim-Grand-Prix in Sao Paulo gab es für den Brasilianer nur wenig Grund zu feiern. Durch eine selbst verschuldete Durchfahrtsstrafe hatte Massa sich und der Scuderia jegliche Hoffnungen auf ein Topresultat und damit die Chancen im Kampf um den zweiten Platz in der Konstrukteursmeisterschaft gegen Mercedes geraubt.

"Unglaublich, unglaublich", schrie Massa fuchsteufelswild in sein Bordmikro, nachdem ihn die entrüstete Boxen-Crew von der Strafe unterrichtet hatte. "Das ist inakzeptabel", fauchte der Brasilianer. Dabei hatte er zuvor klar erkennbar im Zweikampf mit Mercedes-Pilot Lewis Hamilton die weißen Linien bei der Einfahrt zu Boxengasse überfahren - und das ist nicht erlaubt.

Massa von Mercedes verpfiffen?

Der 32-Jährige gab zwar zu, die Linien gekreuzt zu haben. Aber: "Das macht doch jeder. Nur ich bin der einzige, der dafür bestraft wird. Das hat mich das Rennen gekostet", erklärte Massa.

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Mercedes-Pilot Rosberg freut sich über die gelungene Saison. Video

Der entscheidende Hinweis an die Rennleitung, sich Massas Fahrstil genauer anzuschauen, war von den Mercedes-Piloten Nico Rosberg und Lewis Hamilton gekommen. Beide fuhren direkt hinter dem Ferrari. "Unsere Fahrer haben uns über Funk berichtet, dass Felipe ständig mit allen vier Rädern die Linie am Boxeneingang überfährt", gab Mercedes-Teamchef Ross Brawn zu. "Als die FIA dann eingriff, hat uns das natürlich geholfen."

Drohende Geste in Richtung Rennleitung

Als Massa - sonst eher Typ Teddybär mit Knopfaugen, der so ziemlich alles bei Ferrari als Nummer zwei über sich ergehen ließ - die quälenden Sekunden im Formel-1-Schritttempo in der Boxengasse hinter sich brachte, hob er auch noch drohend die Hand gegenüber der Rennleitung.

Nach Rennende kühlte Massa aber auch schon wieder ab. Mit Platz sieben verabschiedete er sich schließlich Richtung Williams - und drehte immerhin ein paar Kringel in weltmeisterlicher Vettel-Manier.


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