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Magnus Carlsen erlebt begeisterten Empfang in Norwegen nach Schach-WM

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Begeisterter Empfang  

Schach-Weltmeister Carlsen zurück in Norwegen - "Jetzt entspannen"

27.11.2013, 17:25 Uhr | dpa

Magnus Carlsen erlebt begeisterten Empfang in Norwegen nach Schach-WM. Magnus Carlsen macht seine norwegischen Landsleute stolz. (Quelle: Reuters)

Magnus Carlsen macht seine norwegischen Landsleute stolz. (Quelle: Reuters)

Noch einmal gefeiert werden und dann ausspannen: Magnus Carlsen ist nach dem Triumph bei der Schach-WM in Indien in seiner Heimat Norwegen begeistert empfangen worden. Rund 100 Fans und Schaulustige begrüßten den 22-Jährigen am Flughafen von Oslo mit norwegischen Flaggen und riesigen Blumensträußen. Der öffentliche Fernsehsender NRK übertrug die Ankunft des Nationalhelden live.

Der Gefeierte selbst hat vom Rummel aber erstmal genug. "Ich werde jetzt entspannen und etwas schlafen", sagte er. "Schön, dass so viele Leute gekommen sind." Für das Empfangskomitee reckte der Norweger seinen Weltmeisterpokal noch einmal in die Höhe.

"Vor der WM habe ich alles dem Schach untergeordnet. Jetzt freue ich mich, dass ich ausspannen und ein ausgeglicheneres Leben führen kann", sagte der 22-Jährige im Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung".

"Zeit, um den Titel zu genießen"

"Jetzt brauche ich etwas Zeit, um den Titel zu genießen, und dann werde ich sehen, was meine nächsten Schritte sind." Auf jeden Fall will er weiter Spaß am Schachspiel haben.

In der vergangenen Woche hatte Carlsen den bisherigen Champion Viswanathan Anand im indischen Chennai mit 6,5:3,5 Punkten besiegt und sich zum jüngsten Weltmeister überhaupt gekrönt. "Es war leichter, als ich am Anfang erwartet habe", sagte Carlsen: "Matcherfahrung wird als Faktor überschätzt."

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Magnus Carlsen schlägt den fünffachen indischen Weltmeister Viswanathan Anand. Video

Carlsen weist Kritik zurück

Die Entthronung des 42 Jahre alten Inders sieht Carlsen als folgerichtig an. "Ich denke, ich bin derzeit der bessere Spieler", meinte der Norweger, der die Kritik zurückwies, er zermürbe lediglich ältere Spieler, indem er sie zwinge, über lange Distanzen zu spielen.

"Wenn die Stellung nicht remis ist, soll man kein Remis vereinbaren, man soll es ausspielen. Will man eine WM gewinnen, reicht es nicht, ein oder zwei Stunden gut zu spielen, sondern vier, fünf oder auch sechs Stunden lang."

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