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Unglück am WM-Stadion  

FIFA gewährt offenbar Fristaufschub

28.11.2013, 17:10 Uhr | sid

. Tragischer Unfall auf der WM-Baustelle: Ein Kran ist auf das Dach der Arena des Traditionsklubs Corinthians gestürzt. (Quelle: Reuters)

Tragischer Unfall auf der WM-Baustelle: Ein Kran ist auf das Dach der Arena des Traditionsklubs Corinthians gestürzt. (Quelle: Reuters)

Der Weltfußballverband FIFA gewährt dem brasilianischen WM-Organisationskomitee nach dem Stadion-Unglück mit zwei Todesopfern in Sao Paulo anscheinend einen Fristaufschub. Die Tageszeitung "Folha de Sao Paulo" berichtet, die FIFA habe keinen Plan B und werde eine Verzögerung bei der Fertigstellung bis Ende Januar, Anfang Februar akzeptieren, weil der Vorfall unerwartet passiert sei.

Brasilien unter Schock 
Teile des WM-Stadions São Paulo eingestürzt

Zwei Menschen verlieren bei dem tragischen Unfall ihr Leben. Video

Bei dem Unglück waren sieben Monate vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-WM zwei Arbeiter getötet worden. Ein Kran war auf das Dach der Arena des Klub-Weltmeisters Corinthians gestürzt, der Kranführer (44) und ein Arbeiter (42) kamen dabei ums Leben.

Verlegung des Eröffnungsspiels kein Thema

Teile des Stadions, in dem am 12. Juni 2014 Brasilien die WM im eigenen Land eröffnen soll, wurden beschädigt. Die Statik des Stadions, hieß es, sei durch den Unfall nicht beeinträchtigt worden. Ein Sprecher des zuständigen Bauunternehmens Odebrecht bestätigte dies dem britischen Sender BBC. Auch eine Verlegung des Eröffnungsspiels in ein anderes Stadion soll nach Informationen der Zeitung kein Thema sein. Ein Grund dafür sei auch, dass der jährliche FIFA-Kongress in Sao Paulo stattfinde, und nach Einschätzung des Weltverbandes keine andere Stadt die benötigten Unterkünfte für alle 209 Nationalverbände bereitstellen könne.

Über die Ergebnisse eines Dringlichkeitstreffens zwischen dem WM-OK und der brasilianischen Baufirma Odebrecht, das im Laufe des Mittwochs stattfinden sollte, wurde bislang nichts bekannt. Das Stadion im Stadtteil Itaquera war zum Unglückszeitpunkt zu 94 Prozent fertiggestellt und sollte im Januar eingeweiht werden, nur das letzte Dachteil fehlte noch. Die Baustelle ist nun zunächst gesperrt. Der Unfall war bereits der dritte auf einer WM-Baustelle in Brasilien.

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