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Sportpolitik  

Länder wollen Anti-Doping-Kampf verstärken

29.11.2013, 15:10 Uhr | dpa

Länder wollen Anti-Doping-Kampf verstärken. Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses (SPD) ist für ein Anti-Doping-Gesetz.

Die Vorsitzende des Bundestags-Sportausschusses (SPD) ist für ein Anti-Doping-Gesetz. Foto: Rainer Jensen. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Die Länder wollen die Gesetze zur Bekämpfung von Doping im Sport verschärfen. Der Bundesrat beschloss dazu am Freitag einen Gesetzesentwurf von Baden-Württemberg, der nun in den Bundestag eingebracht wird.

Demnach soll das Handeltreiben mit Dopingmitteln unter Strafe gestellt werden. Die Freiheitsstrafe für Dopingdelikte wollen die Länder von drei auf fünf Jahre anheben und für solche Fälle eine Kronzeugenregelung einführen, die Anreiz für eine Kooperation mit Polizei und Staatsanwaltschaft geben soll.

Im Arzneimittelgesetz ist bisher allerdings schon das sogenannte
Inverkehrbringen von Dopingmitteln sanktioniert, es drohen eine Geldstrafe oder eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren. Der Passus deckt aus Sicht des Gesundheitsministeriums auch das Handeltreiben ab. Es sieht daher keinen Bedarf, dies nun erneut explizit in ein Gesetz zu schreiben.

Union und SPD haben sich darauf verständigt, in einer großen Koalition im Bund stärker gegen Doping im Sport vorzugehen und die strafrechtlichen Regelungen zu verschärfen. Ihre genauen Pläne sind aber noch unklar.

Die bisherige Sportausschuss-Vorsitzende Dagmar Freitag (SPD) und der frühere Reck-Weltmeister Eberhard Gienger (CDU) bekräftigten am Freitag die Absicht, ein Anti-Doping-Gesetz einzuführen. Die Sozialdemokratin plädierte im Deutschlandradio Kultur dafür, im Rahmen einer "uneingeschränkten Besitzstrafbarkeit" auch den Besitz von geringen Mengen an Dopingmitteln unter Strafe zu stellen. Gienger äußerte in diesem Punkt jedoch Bedenken. Beide Sportpolitiker sind aber dafür, Manipulation im Sport als Straftatbestand einzuführen.

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