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WM 2014: Sao Paulo legt alle Kräne nach Unglück in Stadion still

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Nach Unglück im WM-Stadion  

Ministerium legt alle Kräne still

29.11.2013, 15:10 Uhr | dpa

WM 2014: Sao Paulo legt alle Kräne nach Unglück in Stadion still. Tragischer Unfall auf der WM-Baustelle: Ein Kran ist auf das Dach der Arena des Traditionsklubs Corinthians gestürzt. (Quelle: Reuters)

Tragischer Unfall auf der WM-Baustelle: Ein Kran ist auf das Dach der Arena des Traditionsklubs Corinthians gestürzt. (Quelle: Reuters)

Nach dem Unglück mit zwei Toten im Stadion des Eröffnungsspiels der WM 2014 in Brasilien haben die Behörden in Sao Paulo die Benutzung aller neun Kräne bei den andauernden Bauarbeiten bis auf weiteres untersagt. Wie das Arbeitsministerium mitteilte, muss die verantwortliche Baufirma Odebrecht Dokumente vorlegen, die die korrekte Wartung und Instandhaltung der Maschinen, die Beachtung von Sicherheitsmaßnahmen sowie die Qualifikation der Kranführer und Arbeiter nachweisen.

"Der Bau wird sich mit Sicherheit verzögern, die Fristen der FIFA interessieren mich aber nicht, nur die Sicherheit der Arbeiter. Wir haben keine Eile", sagte Antônio Pereira vom zuständigen Ministerium dem Portal "UOL". Man habe unter anderem noch nicht die Black Box finden können, die der Unglückskran haben müsste. Daher wolle er auch einen Experten des deutschen Kran-Herstellers zurate ziehen.

Bauarbeiten sollen fortgesetzt werden

Die Baufirma Odebrecht und der Traditionsclub SC Corinthians als Stadionbesitzer erklärten, man werde die angeforderten Dokumente so schnell wie möglich zusammenstellen. Unabhängig davon wolle man Anfang nächster Woche nach der viertägigen Trauerpause die Bauarbeiten am "Itaquerao" unter anderem mit der Fertigstellung der elektrischen und hydraulischen Systeme wie vorgesehen wiederaufnehmen.

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Der frühere brasilianische Stürmerstar Ronaldo sagte, es sei nun nicht Zeit, "an das Image Brasiliens im Ausland oder an Lösungen zur rechtzeitigen Fertigstellung des Stadions zu denken". In erster Linie müsse man "jetzt den Familien der Opfer beistehen".


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