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Designierter DOSB-Chef weist Kartellamt-Vorwürfe zurück

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Sportpolitik  

Designierter DOSB-Chef weist Kartellamt-Vorwürfe zurück

01.12.2013, 18:47 Uhr | dpa

Designierter DOSB-Chef weist Kartellamt-Vorwürfe zurück. Alfons Hörmann weist Kartellamt-Vorwürfe zurück.

Alfons Hörmann weist Kartellamt-Vorwürfe zurück. Foto: Andreas Gebert. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Der designierte DOSB-Präsident Alfons Hörmann sieht sich unmittelbar vor seiner Wahl am Samstag in Wiesbaden mit den Folgen eines Kartellrechtsverfahrens konfrontiert.

Laut einem "Spiegel"-Bericht habe das Kartellamt 2008, mehreren Firmen aus der Tondachziegelbranche, darunter auch der Creaton AG mit dem damaligen Vorstandsvorsitzenden Hörmann, "wettbewerbsbeschränkende Absprachen" vorgeworfen und die Unternehmen auf insgesamt 188 Millionen Euro verklagt. Hörmann wies diese Vorwürfe am Sonntag zurück. "Während meiner Zeit bei der Creaton AG war ich an keinen Preisabsprachen beteiligt", sagte er der Nachrichtenagentur dpa.

Noch im Dezember soll geklärt werden, ob die Staatsanwaltschaft Düsseldorf nach ihren Ermittlungen den Fall dem Oberlandesgericht Düsseldorf übergibt. "In zwei, drei Wochen werden wir so weit sein", wird Oberstaatsanwalt Holger Schönwitz in der "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montag) zitiert. Nach Auskunft der Behörde richten sich die Vorwürfe an drei juristische und zwei natürliche Personen. Die Creaton AG habe damals Einspruch erhoben und den Preisanstieg mit höheren Energiekosten gerechtfertigt, berichtet die "FAZ" weiter. "Ich habe seit fünf Jahren vom Verfahren nichts mehr gehört und hoffe auch nichts mehr zu hören", sagte Hörmann der "FAZ".

Der Sportfunktionär, bereits seit 2005 Präsident des Deutschen Skiverbandes (DSV), hatte die Creaton AG 2010 verlassen. "Zu Details des seit sieben Jahren laufenden und bekannten Verfahrens, das mein ehemaliger Arbeitgeber Etex führt, kann ich mich nicht äußern. Die seit Jahren bekannten Fakten habe ich nochmals dem Deutschen Skiverband und dem DOSB mit der Bitte um sofortige Prüfung weitergegeben", sagte der 53-Jährige.

Hörmann ist inzwischen alleiniger Geschäftsführer der Hörmann-Holding, einer Unternehmensgruppe mit 25 Firmen in Industrie und Kommunikation. An diesem Samstag soll er zum neuen Präsidenten des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und damit zum Nachfolger von Thomas Bach gewählt werden.

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