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1899 Hoffenheim verschärft Eintracht-Krise

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Spielbericht  

Eintracht-Krise spitzt sich nach Niederlage gegen Hoffenheim zu

07.12.2013, 17:29 Uhr | dpa

1899 Hoffenheim verschärft Eintracht-Krise. Die Hoffenheimer Eugen Polanski (li.) und Andreas Beck nehmen Frankfurts Takashi Inui in die Zange. (Quelle: dpa)

Die Hoffenheimer Eugen Polanski (li.) und Andreas Beck nehmen Frankfurts Takashi Inui in die Zange. (Quelle: dpa)

Die sportliche Krise bei Eintracht Frankfurt spitzt sich immer mehr zu. Die Hessen kassierten eine bittere 1:2 (0:0)-Heimniederlage gegen 1899 Hoffenheim und stecken nach dem zehnten sieglosen Spiel in Serie im Tabellenkeller der Bundesliga fest. Vor 41.300 Zuschauern schossen Sven Schipplock in der 46. Minute und Roberto Firmino (51.) die TSG zum nicht unverdienten Erfolg. Die Hoffenheimer Leihgabe Joselu (48.) traf für Frankfurt zum zwischenzeitlichen Ausgleich.

Hoffenheims Trainer Markus Gisdol vertraute der gleichen Startelf wie beim 3:1-Sieg im DFB-Pokal bei Schalke 04. Bei Frankfurt kehrte Bamba Anderson nach auskurierter Oberschenkelverletzung in die Innenverteidigung zurück. Stabilität konnte der unsicher agierende Brasilianer der Abwehr aber nicht verleihen.

Zum Glück für die Eintracht kamen die Gäste in der Offensive zunächst nicht über Ansätze hinaus. So blieben die augenfälligen Defensivschwächen der Hessen in der ersten Hälfte ungestraft. Da auch beim Gastgeber nach vorne wenig zusammenlief, gab es kaum aufregende Szenen. Die erste Chance des Spiels hatte Joselu in der 25. Minute. Der Spanier scheiterte aus Nahdistanz an TSG-Schlussmann Jens Grahl, der erneut den Vorzug vor Koen Casteels erhalten hatte.

Schipplock bringt Hoffenheim in Führung

Mehr hatten die in der Bundesliga seit zweieinhalb Monaten sieglosen Hausherren bis zur Pause nicht zu bieten. Die lange Negativserie schien die im nationalen und internationalen Pokalwettbewerb überaus erfolgreichen Frankfurter förmlich zu lähmen.

Nach dem Wechsel kam plötzlich Bewegung in die Partie. 50 Sekunden nach Wiederbeginn brachte Schipplock die TSG nach einem herrlichen Zuspiel von Roberto Firmino in Führung. Die Antwort der Eintracht ließ nur zwei Minuten auf sich warten. Ausgerechnet Joselu traf aus Nahdistanz zum Ausgleich. Glück für die Eintracht: Vor der Hereingabe von Vaclav Kadlec war der Ball knapp im Aus, was dem Schiedsrichter-Gespann jedoch nicht auffiel.


Kadlec scheitert an Grahl

Jetzt war Feuer im Spiel. Und wieder schlugen die Gäste zu. Dieses Mal passte Schipplock auf Firmino, der die Kugel nur noch ins leere Tor zu schieben brauchte. Frankfurt drängte mit Vehemenz auf den erneuten Ausgleich, doch Takashi Inui (53.) stand bei seinem Treffer im Abseits und Kadlec (56.) scheiterte an Grahl.

Hoffenheim boten sich nun Räume für gefährliche Konter. Kevin Volland hatte nach knapp einer Stunde die Chance zur Vorentscheidung, der U 21-Nationalspieler traf aber nur den Pfosten. Nach dieser wilden Viertelstunde beruhigte sich das Geschehen wieder etwas. Am Ende fehlten der bemühten Eintracht die Mittel, um das Blatt noch einmal zu wenden. Im Gegenteil: Kurz vor Schluss hätte der eingewechselte Anthony Modeste das dritte Tor für die Gäste erzielen müssen, scheiterte aber völlig frei an Kevin Trapp.

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