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HSV zittert vor dem FC Bayern: "So kriegen wir zwölf Dinger"

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"Ein scheiß Spiel"  

Hamburg zittert schon jetzt vor den Bayern

08.12.2013, 11:28 Uhr | t-online.de

HSV zittert vor dem FC Bayern: "So kriegen wir zwölf Dinger". Marcell Jansen ist nach der Niederlage gegen Augsburg sichtlich frustriert. (Quelle: dpa)

Marcell Jansen ist nach der Niederlage gegen Augsburg sichtlich frustriert. (Quelle: dpa)

In Hamburg schrillen wenige Tage nach Orkan "Xaver" schon wieder die Alarmglocken. Der erschreckend schwache Auftritt des HSV bei der unerwarteten 0:1-Heimniederlage gegen den FC Augsburg hat das Team zurück in die Realität geholt. Statt Europapokal-Träumen gibt es erst einmal Abstiegsangst an der Elbe. Trainer Bert van Marwijk sprach nach der Partie von der "größten Enttäuschung" seiner bisherigen Amtszeit, die Fans pfiffen sich die Seele aus dem Leib - und am nächsten Spieltag wartet zu allem Überfluss auch noch der schier übermächtige FC Bayern.

Dementsprechend angefressen präsentierte sich Sportdirektor Oliver Kreuzer nach Abpfiff. "Mit dieser Leistung kriegen wir nächste Woche bei den Bayern zwölf Dinger. Wir waren heute vom Kopf her nicht bereit", schimpfte er.

Der kurzfristige Höhenflug der Hamburger in der Liga (3:1 gegen Hannover 96, 1:1 beim VfL Wolfsburg) und im Pokal (2:1 gegen den 1. FC Köln) wurde jäh gestoppt. Nachdem man vor der Partie noch mit einem Auge in Richtung Europa-League-Plätze geschielt hatte, muss der Bundesliga-Dino als Tabellen-13. nun erst einmal nach unten schauen. "Das ist ein schlechter Tag für den HSV und für mich auch", konstatierte van Marwijk.

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"Das war ein Scheißspiel"

Selbst der sonst eher zurückhaltende HSV-Coach sparte nach seinem neunten Spiel auf der Hamburger Trainerbank nicht mit Kritik an seinen Spielern. "Wir haben keinen Biss gezeigt und fast alles falsch gemacht", bemängelte er. Sein Team sei zu "naiv in den Zweikämpfen" und "ohne Mut" aufgetreten.

Tatsächlich wirkten die Norddeutschen ohne ihren aus den bekannten privaten Gründen fehlenden Kapitän Rafael van der Vaart über die gesamten 90 Minuten verunsichert. Nichts war zu sehen vom Selbstvertrauen der letzten Spiele, als die Hamburger Formkurve deutlich nach oben gezeigt hatte. "Das war ein Scheißspiel", resümierte Nationalspieler Marcell Jansen treffend.

Keine Spielkontrolle, wenig Kreativität, kaum Torchancen: Ohne ihren Spielmacher fanden die Gastgeber in keiner Phase ihren Rhythmus und ließen sich von den Augsburgern, die zuvor neun ihrer letzten elf Partien auf fremdem Platz verloren hatten, zeitweise im eigenen Strafraum einschnüren.

Augsburg macht vor, wie es geht

"Augsburg musste nie wirklich schwitzen", moserte Jansen und kritisierte mit Blick auf den Gegner die Einsatzbereitschaft seines Teams: "Man sieht, was man mit guter Einstellung und gutem Zweikampfverhalten erreichen kann." Am Ende konnten sich die Hausherren sogar bei Keeper Rene Adler bedanken, dass die vierte (!) Niederlage im siebten Heimspiel nicht höher ausfiel.

Nur auf Adler werden sich die Hamburger in wenigen Tagen gegen den Rekordmeister allerdings nicht verlassen können. Sie werden sich etwas einfallen lassen müssen, um nicht ähnlich gedemütigt zu werden wie ihr nordischer Nachbar aus Bremen (0:7). Hakan Calhanoglu schwant schon jetzt Böses: "Wir müssen in München versuchen, eine Mauer hinzustellen", sagte er.

Und auch Sportchef Kreuzer versucht sich schon jetzt in Galgenhumor: "Wir sollten bei der DFL beantragen, mit 13 Spielern oder zwei Torhütern aufzulaufen." Vor einem Jahr verlor der HSV übrigens auch mit 0:1 in der eigenen Arena gegen Augsburg. Eine Woche später ging es nach München - das Ergebnis damals: 2:9.

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