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Platzwunde und Patzer: Toba in Glasgow Letzter

08.12.2013, 13:56 Uhr | dpa

Platzwunde und Patzer: Toba in Glasgow Letzter. Andreas Toba leistete sich in Glasgow einige Patzer am Boden.

Andreas Toba leistete sich in Glasgow einige Patzer am Boden. Foto: Marijan Murat. (Quelle: dpa)

Glasgow (dpa) - Die Vorfreude auf den Turn-Weltcup in Glasgow war bei Andreas Toba groß, der letzte Platz ärgerte den 23 Jahre alten Hannoveraner wegen seiner Patzer dann doch.

"Mit gut geturnten Übungen wäre es in Ordnung gewesen. Aber es war eben so, dass noch Luft nach oben war", sagte der Sechste des Weltcup-Auftakts von Stuttgart. Eine Platzwunde und 1000 Schweizer Franken Weihnachtsgeld nahm Toba als Andenken aus Glasgow mit.

Nach kleinen Patzern am Boden musste er von Beginn an um den Anschluss an die sieben anderen Weltklasseturner kämpfen. "Es war letztlich das Reck, das mich komplett zerstört hat", befand Toba. Ansonsten hätte er sich wohl um ein oder zwei Ränge besser platzieren können. Doch beim Kolman flog er dort mit dem Gesicht zu dicht an die eiserne Stange und zog sich eine Platzwunde am Kinn zu. "Das ist ein Kollateralschaden. Da ist der Schmerz, dass ich am Reck verturnt habe, größer als der am Kinn", urteilte er.

Auch die holprige Anreise nach Schottland wegen des Sturmtiefs "Xaver" wollte er nicht zu seinen Gunsten ins Feld führen. "Unsere Flüge konnten ja noch umgebucht werden. Andere kamen erst am späten Freitagabend an und konnten noch nicht einmal mehr zum Trainieren in die Halle", erzählte Toba, der sich im Vorfeld sehr auf den Wettkampf gefreut hatte. "Ich habe die letzten Jahre nicht an so vielen Weltcups teilnehmen dürfen. Umso glücklicher bin ich jetzt, dass ich hier starten darf", sagte er in Abwesenheit von Fabian Hambüchen. Der deutsche Star genoss auf einer einwöchigen Kreuzfahrt rund um die arabische Halbinsel die wärmende Sonne.

Sieger von Glasgow wurde der Ukrainer Oleg Wernjajew, der die Weltcupserie nach dem Verzicht von Hambüchen nun auch unangefochten anführt. Bei den Frauen gewann die Rumänin Larisa Iordache vor der in Stuttgart erfolgreichen US-Amerikanerin Elizabeth Price.

Der Marathon-Mann unter den Turnen bleibt Toba. Nach der WM, der Bundesliga mit dem Gewinn der deutschen Mannschaftsmeisterschaft und dem DTB-Pokal in Stuttgart geht es für ihn nach dem Weltcup in Glasgow nun noch weiter nach Japan. Dort findet am kommenden Wochenende der Toyota-Cup statt.

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