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Kurzbahn-EM 2013: Deutsche Schwimmer ohne Medaillenerwartungen

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Schwimmen  

Schwimmer vor EM: Große Konkurrenz, geringe Erwartungen

11.12.2013, 13:15 Uhr | dpa

Kurzbahn-EM 2013: Deutsche Schwimmer ohne Medaillenerwartungen. Bundestrainer Henning Lambertz betreut die deutschen Schwimmer.

Bundestrainer Henning Lambertz betreut die deutschen Schwimmer. Foto: David Ebener. (Quelle: dpa)

Herning (dpa) - Europas Kurzbahn-Könige - das war einmal. Ohne große Medaillenerwartungen gehen 31 deutsche Schwimmer bei der Kurzbahn-EM in Herning an den Start.

Von diesem Donnerstag an kämpfen in Dänemark bis Sonntag insgesamt über 550 Athleten aus mehr als 40 Ländern um Edelmetall, der deutsche Top-Athlet Paul Biedermann fehlt. "Die Kurzbahn-EM ist für uns nur eine Standortbestimmung, eine Momentaufnahme, wo wir in Richtung EM 2014 im eigenen Land stehen. Es ist sicherlich nicht die Plattform, wo wir ganz viele Medaillen zählen wollen und müssen", erklärte Chefbundestrainer Henning Lambertz. Herning sei "Durchgangsstation" auf dem Weg zur Langbahn-EM im August 2014 in Berlin.

2010 und 2011 war Deutschland noch erfolgreichste europäische Kurzbahn-Nation, wie insgesamt elfmal bei 16 Europameisterschaften. Vor einem Jahr war ein Nachwuchsteam ohne Medaillen geblieben. Nach der frühzeitigen Absage von Freistil-Weltrekordler Biedermann (Trainingsrückstand) sowie dem Karriereende von Britta Steffen ruhen die größten deutschen Hoffnungen auf dem WM-Zweiten Marco Koch und Schmetterling-Weltrekordler Steffen Deibler. Allerdings konnte der Hamburger zuletzt anderthalb Wochen wegen eines Infekts nicht trainieren.

"Das war natürlich keine optimale Vorbereitung. Aber ich habe mir die Ruhe erarbeitet, dass ich sowas wegstecken kann", sagte Deibler, der mit der besten Zeit über 50 Meter und 100 Schmetterling gemeldet ist. "Ich fühle mich ganz gut im Wasser, kann es aber nicht richtig einschätzen." Über seine Spezialstrecke bekommt es der Kurzbahn-Weltrekordler mit starker Konkurrenz zu tun, beispielsweise mit Frankreichs bärenstarkem Florent Manaudou. Freistil-Olympiasieger beeindruckte kurz vor der EM mit Klassezeiten.

Insgesamt ist diese EM viel stärker besetzt als vorhergehende Auflagen. "2010 sind Geschenke verteilt worden. Das war im Prinzip antreten und Medaillen mitnehmen", erinnert sich Lambertz, der seit einem Jahr in der Verantwortung steht. In Eindhoven hatte das deutsche Team vor drei Jahren allein am Auftakttag sechs Titel geholt. "Jetzt ist fast alles vertreten, was in Europa Rang und Namen hat. Das freut mich, diese Konkurrenz treffen wir auch im Sommer an, dann können wir jetzt schon mal schauen, wo wir stehen", sagte Lambertz auch mit Blick auf einige Nachwuchsschwimmer, die sich erstmals gegen internationale Top-Athleten erproben sollen.

Eine Medaille könnte dem Verband beispielsweise der Berliner Tim Wallburger nach seiner starken DM-Zeit über 400 Meter Freistil bescheren. "Soll er sich mal bemühen, eine Medaille wäre so mit das schönste Geschenk, was sie mir machen könnten, das würde ich gerne annehmen", sagte Lambertz lachend. Denn feiern darf er so oder so: Denn am Auftakttag der EM wird er 43 Jahre alt.

Der deutsche Kader für die Kurzbahn-EM:

Frauen (16): Dorothea Brandt, Kathrin Demler, Lisa Höpink, Caroline Ruhnau (alle Essen), Leonie Antonia Beck, Lena Kalla (beide Würzburg), Theresa Michalak, Daniela Schreiber (beide Halle/Saale), Johanna Friedrich, Franziska Hentke (beide Magdeburg), Doris Eichhorn, Sonnele Öztürk (beide Berlin), Vanessa Grimberg (Stuttgart), Sarah Köhler (Frankfurt/Main), Julia Leidgebel (Dortmund), Jenny Mensing (Wiesbaden)

Männer (15): Robin Backhaus, Maximilian Oswald, Tim Wallburger (alle Berlin), Hendrik Feldwehr, Damien Wierling (Essen), Steffen Deibler (Hamburg), Christian Diener (Cottbus), Jacob Heidtmann (Elmshorn), Philip Heintz (Mannheim), Marco Koch (Darmstadt), Sören Meißner (Würzburg), Florian Vogel (München), Kevin Wedel (Mainz), Nils Wich-Glasen (Erlangen), Felix Wolf (Potsdam)

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