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FC Bayern im Urlaubs-Modus zum Herbstmeister-Titel

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Bayern sind Herbstmeister  

"Schon Urlaub und Marokko im Kopf"

14.12.2013, 20:10 Uhr | t-online.de

FC Bayern im Urlaubs-Modus zum Herbstmeister-Titel. Franck Ribéry (re.) und der FC Bayern zeigen sich gnädig mit dem HSV. (Quelle: dpa)

Franck Ribéry (re.) und der FC Bayern zeigen sich gnädig mit dem HSV. (Quelle: dpa)

Richtig glanzvoll wurde es dieses Mal erst nach Schlusspfiff. Der FC Bayern verabschiedete sich mit einer imposanten Lasershow von seinen Fans in die wohlverdiente Bundesliga-Winterpause. Vorher durften die Fans einen souveränen, aber wenig spektakulären 3:1 (1:0)-Sieg gegen den Hamburger SV bejubeln. Aber das ist mittlerweile ja nichts Besonderes mehr - der Rekordmeister hat nämlich das Kunststück geschafft, im Jahr 2013 sämtliche 17 Heimspiele für sich zu entscheiden und dabei unfassbare 55:10 Tore zu erzielen.

Die Bayern, die aufgrund der Klub-WM in Marokko den 17. Spieltag erst im Januar austragen werden, schlossen somit ein perfektes Jahr mit dem vorzeitigen und insgesamt 19. Gewinn des Herbstmeistertitels ab. "Das war ein Jahr der Superlative", sagte ein sichtlich stolzer Karl-Heinz Rummenigge: "Wir haben uns eine gute Position erarbeitet."

Ein Blick auf die Statistik verdeutlicht die Dominanz, mit der der FC Bayern in den letzten zwölf Monaten durch die Liga gefegt ist: 30 von 33 Spielen gewonnen, kein einziges verloren und insgesamt 93 Punkte geholt – so viel wie kein Klub jemals zuvor. "2013 war für den FC Bayern ein unglaubliches Jahr", bilanzierte Guardiola.

Ribérys Fehlen macht sich bemerkbar

Das letzte Spiel des Jahres verlief angesichts dieser beeindruckenden Zahlen dann eher unspektakulär. Guardiola hatte die Startelf nach der 2:3 (2:1)-Pleite in der Champions League gegen Manchester City ordentlich umgebaut. Für den gelbgesperrten Jerome Boateng verteidigte Daniel van Buyten in der Viererkette, Diego Contento ersetzte den angeschlagenen David Alaba, und Rafinha rutschte für Franck Ribéry in die Partie. Philipp Lahm rückte wieder vor ins Mittelfeld, Götze übernahm die Ribéry-Position auf der linken Außenbahn.

Doch vor allem das Fehlen des frischgebackenen französischen Fußballer des Jahres machte sich bemerkbar. Die Bayern hatten zwar erneut erdrückende 75 Prozent Ballbesitz, richtig zwingend wurde es aber selten. Ohne die Ideen Ribérys kam die Offensive nie richtig ins Rollen. Und so dauerte es gegen den HSV, der in den letzten drei Partien in München mit 0:6, 0:5 und 2:9 unter die Räder gekommen war, bis zur 42. Minute ehe sich die 71.000 Zuschauer nach dem Tor von Mario Mandzukic erstmals von ihren Plätzen erhoben.

"Schon Urlaub im Kopf"

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Der Ball zirkulierte hin und her im Bayern-Mittelfeld, Thiago und Co. kontrollierten die Partie klar. Wer allerdings auf eine erneute Gala und den nächsten Kantersieg gehofft hatte, wurde enttäuscht. Die bayrischen Hochleitungsmaschinen zeigten schon wie gegen Manchester City menschliches Verhalten. Den Aktionen fehlte die nötige Konsequenz, vom Killerinstinkt der letzten Wochen war nicht viel zu sehen. "Die Spieler hatten vielleicht schon Urlaub und Marokko im Kopf. Wir hatten in der zweiten Halbzeit Probleme", gab Guardiola zu.

Die Hausherren, bei denen Götze das zwischenzeitliche 2:0 (52.) erzielt hatte, mussten nach dem Anschlusstreffer durch Pierre-Michel Lasogga (87.) tatsächlich einige Minuten um den Sieg bangen. "Wir hätten einen Punkt holen können heute, das ärgert mich", sagte HSV-Trainer Bert van Marwijk.

Dafür, dass es nicht so kam, sorgte letztlich der eingewechselte Xherdan Shaqiri. Der Schweizer machte mit seinem Treffer in der Nachspielzeit den Deckel drauf und sorgte somit dafür, dass die Bayern ihre blütenreine Heim-Weste behielten.

Die Bayern haben noch nicht genug

Und so war dann selbst der sonst selten zufriedene Guardiola mit sich und der Welt im Reinen. Er verzieh seiner Mannschaft nach der Pleite gegen ManCity auch die etwas lasche Leistung gegen den HSV. Allerdings nicht ohne schon einmal auf die kommenden Aufgaben hinzuweisen: "Jetzt fliegen wir nach Marokko und versuchen, den nächsten Titel zu gewinnen."

Daran erinnerte auch Kapitän Lahm, der seine Mitspieler in die Pflicht nahm: "Wir sind noch nicht am Ende, wir haben noch etwas vor. Wir werden da hinfliegen und wollen den Titel holen. Dann erst sind wir zufrieden."

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