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Klopp gefrustet: "Ist das ein Drecksleben"

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BVB-Trainer total gefrustet  

Klopp: "Ist das ein Drecksleben"

14.12.2013, 21:34 Uhr | sid

Klopp gefrustet: "Ist das ein Drecksleben". Jürgen Klopp war nach dem Remis in Hoffenheim restlos bedient. (Quelle: imago/Michael Weber)

Jürgen Klopp war nach dem Remis in Hoffenheim restlos bedient. (Quelle: Michael Weber/imago)

Jürgen Klopp begann seine Analyse zwar mit einem langezogenen und launigen "Jooaah", doch dann bahnte sich der Frust des Trainers seinen Weg. Nach dem 2:2 (1:2) von Borussia Dortmund bei 1899 Hoffenheim bekam erst ein Journalist sein Fett weg, dann wetterte Klopp einmal mehr gegen die angeblichen Plagiateure in der Liga und machte sogar die enteilten Bayern zum Thema.

Spätestens da war klar: Die Euphorie nach dem Einzug ins Achtelfinale der Champions League war verflogen, die Negativserie von nur einem Sieg aus den zurückliegenden fünf Punktspielen hatte ihre Spuren hinterlassen.

Endgültig bedient

"So viel Fußball war hier drin, und dann macht ihr so eine Geschichte. Ist das ein Drecksleben, das tut mir echt leid", sagte der angewiderte Klopp nach der packenden Partie zu einem Medienvertreter, der einen Zusammenprall zwischen Marco Reus und Schiedsrichter-Assistent Mark Bosch in der ersten Hälfte thematisieren wollte.

Als Klopp kurz darauf von seinem Hoffenheimer Kollegen Markus Gisdol auch noch hören musste, dass die TSG "einen Punkt gegen unser fußballerisches Vorbild" geholt hatte, war der 46-Jährige endgültig bedient.“'Klar, die Dortmunder findet man richtig geil, aber trotzdem kann man sie schlagen. Das ist schon unangenehm“, fauchte Klopp.

"Für viele Gegner ist die Partie gegen uns das Spiel des Jahres. Klar kommen da noch die Bayern, aber gegen die rechnet man sich ja nichts aus. Deshalb sind die auch kein Vorbild, sondern Tabellenführer. Das ist irgendwie cooler", schimpfte der BVB-Coach  weiter.

Bayern "einfach zu weit weg"

Zwölf Punkte liegt Triple-Gewinner Bayern München mittlerweile vor dem BVB. Für Nuri Sahin war es deshalb an der Zeit, das Fernglas auszupacken. "Niemand bei uns ist so blauäugig, sich mit den Bayern messen zu wollen. Die sind einfach zu weit weg", sagte der Mittelfeldspieler.

Auch Kapitän Sebastian Kehl gab offen zu, dass die Bayern "nicht mehr unser Zielfenster sind".

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