Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

Top-Ligen boomen - Handball am profitabelsten

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Sport  

Top-Ligen boomen - Handball am profitabelsten

17.12.2013, 14:48 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - Auch jenseits der 1. und 2. Fußball-Bundesliga boomen deutsche Top-Ligen. Drei der vier bedeutendsten deutschen Profi-Spielklassen nach den beiden Fußball-Eliteligen verzeichneten im Geschäftsjahr 2012/13 erhebliche Umsatzsprünge.

Vor allem die 3. Fußball-Liga und die Basketball-Bundesliga beeindruckten mit erheblichen Steigerungen. Auch die Deutsche Eishockey Liga generierte Mehreinnahmen. Nur die Handball-Bundesliga HBL hatte einen leichten Rückgang, schaffte aber mit 3,1 Millionen Euro einen Rekordgewinn und war damit die profitabelste des Liga-Quartetts.

Das sind die wesentlichen Ergebnisse aus dem "6. Finanzreport deutscher Profisportligen" der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft Deloitte und der Hochschule Koblenz, der am Dienstag veröffentlicht wurde. Alle Ligen zusammen kamen auf einen Gesamtumsatz von 384 Millionen Euro, zehn Prozent mehr als im Jahr zuvor. Transfererlöse oder -ergebnisse werden in der Studie ausgeklammert.

"Trotz der dominierenden medialen Präsenz des Fußballs in Deutschland beobachten wir eine insgesamt steigende wirtschaftliche Entwicklung in den anderen großen Profisportligen", sagte Karsten Hollasch, Leiter der Sport Business Gruppe bei Deloitte.

Insbesondere die Basketball-Bundesliga BBL beeindrucke "mit einer Erlössteigerung um 75 Prozent innerhalb von nur fünf Jahren", so Hollasch. Allein im abgelaufenen Geschäftsjahr schafften die BBL-Clubs ein Umsatzplus von 13 Prozent auf 86,6 Millionen Euro. Der Gewinn lag bei 2,7 Millionen Euro.

"Dass wir erneut eine Bestmarke erreicht haben, ist Ausweis der exzellenten Arbeit der Clubs. Die Gesamtstrategie der Beko BBL, getragen von den Clubs, greift und ermöglicht dieses seit Jahren fulminante Wachstum", meinte BBL-Geschäftsführer Jan Pommer. Die Studie bestätige den Kurs, "der uns 2020 zur besten nationalen Basketball-Liga Europas reifen lassen soll".

Das Wachstum in der 3. Fußball-Liga fiel mit 21 Prozent auf 121,9 Millionen Euro noch stärker als bei den Basketballern aus. Doch mit einem Verlust von 11,4 Millionen Euro hatte die Liga das schlechteste Ergebnis seit ihrem fünfjährigen Bestehen. Die Deutsche Eishockey Liga DEL blieb im Umsatzranking mit 91,9 Millionen Euro (plus 7 Prozent). Die Handball-Bundesliga HBL rutschte um drei Prozent auf 83,6 Millionen Euro ab und ist in der Rangliste hinter der 3. Fußball-Liga, der DEL und der BBL nun auf Rang vier.

Den größten Part an dem Umsatz haben bei allen vier Ligen die kommerziellen Erlöse (Sponsoring, Marketing, Tickets). Die Kostentreiber waren die Personalausgaben mit einem Anteil von 51 Prozent (3. Liga) bis zu 65 Prozent (HBL).

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Amateur am Werk 
Ungeschickter Bauarbeiter löst Kettenreaktion aus

Es kommt wie es kommen muss. Zum Glück kam der Mann noch einmal glimpflich davon. Video

Anzeige

Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal