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Formel 1: Ferrari-Boss schließt Wechsel von Sebastian Vettel vor 2016 aus

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Nicht vor 2016  

Ferrari-Boss schließt vorzeitigen Wechsel von Vettel aus

20.12.2013, 12:06 Uhr | dpa, sid

Formel 1: Ferrari-Boss schließt Wechsel von Sebastian Vettel vor 2016 aus. Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (li.) und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo.  (Quelle: dpa/Reuters )

Red-Bull-Pilot Sebastian Vettel (li.) und Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo. (Quelle: dpa/Reuters )

Ferrari-Chef Luca di Montezemolo hat das Interesse an Formel-1-Weltmeister Sebastian Vettel zwar bekräftigt, einen Wechsel des Heppenheimers von Red Bull zu dem Traditionsrennstall vor 2016 aber ausgeschlossen. "Ich habe viele Probleme. Der Nummer-eins-Fahrer gehört nicht dazu. Ich mag Vettel als Person, aber wir haben keine Pläne mit ihm", sagte der 66-jährige Montezemolo der "Sport Bild". "In zwei Jahren können wir uns erneut darüber unterhalten." Dann läuft auch der Vertrag des 26-Jährigen bei Red Bull aus.

Trotz eines bis 2015 datierten Arbeitspapiers waren zuletzt immer wieder Spekulationen aufgekommen, der viermalige Weltmeister könnte vorzeitig zu der Scuderia wechseln, um Ferrari wieder an die Spitze zu führen. "Vettel ist sehr schnell, fokussiert, will siegen. Ich mag seine Einstellung: kein Manager, keine Politik. Das ist eine gute Herangehensweise", so Montezemolo weiter.

Ferrari-Boss Montezemolo: "Bin es leid, Zweiter zu werden"

Vor der Saison setzte er seinen Star-Piloten Fernando Alonso erneut unter Druck. Der Spanier soll endlich den Titel nach Italien zurückholen: "Ich bin es leid, Zweiter zu werden." Auf dem Weg dorthin muss sich der 34-jährige Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen offenbar mit dem Status der Nummer zwei bei den Roten abfinden.

"Kimi haben wir geholt, weil wir einen schnellen Fahrer mit viel Erfahrung wollten. Er ist besonders im Rennen sehr stark und kann dort Fernandos Gegnern Punkte wegnehmen", sagte Montezemolo. Räikkönen hatte 2007 den bisher letzten WM-Titel für Ferrari geholt und kehrt nach zwei Jahren bei Lotus zur kommenden Saison zu seinem Ex-Team zurück.

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