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Hannover beendet Hinrunde ohne Auswärtspunkt

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Spielbericht  

Hannover beendet Hinrunde ohne Auswärtspunkt

21.12.2013, 17:32 Uhr | dpa

Hannover beendet Hinrunde ohne Auswärtspunkt. Hannovers Andre Hoffmann (re.) springt die entscheidenden Zentimeter höher als Freiburgs Vladimir Darida. (Quelle: dpa)

Hannovers Andre Hoffmann (re.) springt die entscheidenden Zentimeter höher als Freiburgs Vladimir Darida. (Quelle: dpa)

Mirko Slomka steht bei Hannover 96 vor dem Aus. Nach dem enttäuschenden 1:2 (0:2) beim SC Freiburg beendet der Coach die Hinrunde mit dem niedersächsischen Bundesligisten ohne Auswärtspunkt und muss mehr denn je um seinen Job bangen. Während 96 damit den Negativrekord von Eintracht Frankfurt von vor 25 Jahren einstellte, feierten die Breisgauer doch noch den ersehnten ersten Heimsieg in der Liga vor der Winterpause.

Admir Mehmedi machte mit seinem Doppelschlag (25. Minute/36.) vor 23.200 Zuschauern im Mage-Solar-Stadion im Grunde schon vor der Pause alles perfekt. Leonardo Bittencourt (90.) gelang nur noch das zu späte Anschlusstor. Der SC muss mit 14 Punkten auf dem Relegationsrang in den Urlaub gehen. Mit 18 Zählern legt Slomka seine schlechteste Hinrunde als Trainer der 96er hin.

Anfangsphase ohne Höhepunkte

Die Ausgangslage für ihn war klar: Die Pleitenserie auf fremden Plätzen musste endlich beendet werden. Das Murren des unzufriedenen Vereinschefs Martin Kind war zuletzt immer lauter geworden. Slomka zeigte sich jedoch äußerlich unbeeindruckt. "Ich gehe fest davon aus, dass ich auch 2014 noch 96-Trainer bin", sagte er zuletzt. Der Rückendeckung von Sportdirektor Dirk Dufner, der früher an der Dreisam gearbeitet hatte, konnte sich Slomka zumindest noch vor der voraussichtlich zukunftsweisenden Partie sicher sein.

Nach einer an Höhepunkten armen Anfangsphase schlugen die Hausherren, die ihre vergangenen fünf Pflichtspiele verloren hatten, eiskalt zu. Gelson Fernandes stibitzte den Ball, leitete an Stürmer Mehmedi weiter. Der Schweizer ließ 96-Schlussmann Ron-Robert Zieler in dessen 100. Bundesligaspiel keine Chance.

Comeback von Jonathan Schmid

Positiv wirkte sich bei den Freiburgern das Comeback von Jonathan Schmid aus. Nach rund sieben Wochen Verletzungspause wegen einer Kreuzbandzerrung war die Nummer 17 auf der rechten Außenbahn permanent unterwegs. Doch nicht nur das. Seinem Schuss von der Strafraumgrenze verpasste Mehmedi aus abseitsverdächtiger Position die nötige Richtungsänderung und besorgte das komfortable Polster.

Bis dahin hatte Slomkas größter Überraschungseffekt noch in der Aufstellung bestanden. Erstmals durfte der 17-jährige Valmir Sulejmani von Beginn an ran. An der Seite des bemühten Mame Diouf blieb der Youngster aber blass. Der SC ließ die Hannoveraner Ende der ersten Halbzeit kaum noch zum Luft holen kommen.

Sané bemüht aber glücklos

Slomka musste in die Offensive gehen, er brachte Artur Sobiech und Manuel Schmiedebach. Hannover bot aber weiterhin nur fußballerische Magerkost, bei einem Schuss auf den Körper von Bittencourt (58.) war SC-Keeper Oliver Baumann auf dem Posten. Mehr Grund zur Freude hatte auf Freiburger Seite Julian Schuster. Wegen einer Fußverletzung hatte der Kapitän seit Anfang November gefehlt und durfte nun auf den Rasen zurückkehren.

Slomka verfolgte das Geschehen auf dem Platz von der Seitenlinie aus auch weiterhin beherrscht. Seine Kicker um den im Aufbau emsigen wie glücklosen Salif Sané versuchten noch mal mehr in die Offensive zu gehen, spätestens in der 89. Minute hätte jedoch Schmid noch das 3:0 für erfrischende Freiburger erzielen können. Stattdessen schlug aber Bittencourt für Hannover zu.

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