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HSV gegen Mainz 05: Tiefschlaf nach der Pause kostet den HSV wichtige Punkte

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Spielbericht  

Tiefschlaf nach der Pause kostet den HSV wichtige Punkte

21.12.2013, 17:34 Uhr | sid

HSV gegen Mainz 05: Tiefschlaf nach der Pause kostet den HSV wichtige Punkte . Der Mainzer Shinji Okazaki bedrängt Hamburgs Johan Djourou. (Quelle: dpa)

Der Mainzer Shinji Okazaki bedrängt Hamburgs Johan Djourou. (Quelle: dpa)

Der Hamburger SV hat am letzten Spieltag der Hinrunde den ersehnten Mutmacher vor eigenem Publikum verpasst. Das Team von Trainer Bert van Marwijk verlor gegen den FSV Mainz 05 mit 2:3 (1:0). Damit überwintert der HSV mit lediglich 16 Punkten auf dem Konto und ist weit vom Ziel Europapokal entfernt. Mainz schloss dagegen ein mehr als ordentliches Jahr erfolgreich ab.

Die Gastgeber gingen durch Hakan Calhanoglu vor 50.918 Zuschauern in Führung. Der 19-Jährige traf per Linksschuss nach feinem Zuspiel von Maximilian Beister (21.). Direkt nach der Halbzeitpause schlug Mainz durch Shinji Okazaki zurück, der per Rechtsschuss nach Vorlage von Yunus Malli traf (47.). Nicolai Müller drehte das Spiel zugunsten der Gäste mit seinem Treffer zum 2:1, den Okazaki mustergültig vorbereitete (50.).

Rafael van der Vaart glich aus (78.). In der Schlussphase verlor Hamburg nicht nur Tomas Rincon mit Gelb-Roter Karte (82.), sondern auch noch das Spiel durch Okazakis zweites Tor (90.+2).

Calhanoglus Freistoß knapp vorbei

Die Hanseaten zeigten zu Beginn, dass sie ihre schwache Heimbilanz unbedingt aufpolieren wollten. Calhanoglus Freistoß flog in der dritten Spielminute noch am langen Eck vorbei, kurz später stellte Hamburgs Top-Torjäger Pierre-Michel Lasogga Karius erstmals aus spitzem Winkel auf die Probe (7.).

Auf der Gegenseite war auch Hamburgs Torwart Jaroslav Drobny in der Anfangsphase nicht beschäftigungslos. Okazaki prüfte den Tschechen, der erneut anstelle des verletzten Nationalspielers Rene Adler im Tor stand, nach zehn Spielminuten mit einem Kopfball.

Hanseaten plötzlich im Tiefschlaf

Die Partie war im Mittelfeld umkämpft, die Mainzer versuchten, nach Ballgewinnen schnell umzuschalten. Der HSV zog sich zurück, schlug aber beim Konter eiskalt zu, als Calhanoglu den Torwart der Gäste tunnelte. Nach dem Wechsel befanden sich die bislang so konzentrierten Hanseaten plötzlich im Tiefschlaf und wurden dafür bitter bestraft. Okazaki (53.) und Müller (55.) hätten sogar sofort erhöhen können.

HSV-Verteidiger Rincon hätte nach einem Handspiel die Rote Karte sehen können, er verhinderte eine klare Torchance und war mit Gelb gut bedient (66.). Kurz später hätte Malli für die Entscheidung sorgen können (70.), schoss aber Drobny an.

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