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Pferdesport  

Springreiter Bruggink gewinnt Großen Preis in Frankfurt

22.12.2013, 19:29 Uhr | dpa

Springreiter Bruggink gewinnt Großen Preis in Frankfurt. Der Niederländer Gert-Jan Bruggink war in Frankfurt auf Primeval Dejavu nicht zu schlagen.

Der Niederländer Gert-Jan Bruggink war in Frankfurt auf Primeval Dejavu nicht zu schlagen. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Frankfurt/Main (dpa) - Reichlich Weihnachtsgeld für Springreiter Gert-Jan Bruggink: Der erfolgsverwöhnte Niederländer gewann beim Frankfurter Turnier den Großen Preis und kassierte dafür fast 19 000 Euro. Unter dem Sattel hatte der 32-Jährige Primeval Dejavu.

Nur 0,03 Sekunden langsamer ritt Marcus Ehning aus Borken mit Sabrina, der Zweiter wurde. Rang drei ging an den Niederländer Jeroen Dubbeldam mit Zenith. Bruggink war der erfolgreichste Springreiter des Turniers. Er gewann mit Vampire ein internationales Springen, in zwei weiteren Prüfungen wurde er mit ihm und Primeval Dejavu Zweiter und Dritter.

Aber auch die deutschen Springreiter waren bei dem von etwa 44 000 Zuschauern besuchten Turnier top. So gewann Holger Wulschner aus Groß Viegeln ein internationales Springen mit Fine Lady. "Sie hat einen sehr starken Charakter und Vorwärtsdrang. Aber in meinem Alter ist es ohnehin gut, wenn man nicht mehr so viel treiben muss", meinte der 50-Jährige. Der Sieg im Championat von Frankfurt ging an Katrin Eckermann aus Münster mit Carlson.

Am letzten Wochenende vor Weihnachten war auch für Dressur-Ass Isabell Werth schon Bescherung. "Das ist das schönste Weihnachtsgeschenk", sagte die 44-Jährige nach ihrem Sieg im Grand Prix Special. Sie hatte Bella Rose geritten, die Stute ist erst neun Jahre alt und hätte bei dem Turnier noch in den Nachwuchsprüfungen gehen können. Beim Grand Prix am Vortag hatte es noch Unstimmigkeiten gegeben, doch im Special marschierte das Pferd sehr sicher durch die Prüfung.

Am Ende standen über 78 Prozent auf der Anzeigetafel. Das reichte locker für den Sieg. Einer der Richter hatte ihr sogar mehr als 80 Prozent gegeben - und das völlig zurecht, wie die fünfmalige Olympiasiegerin meinte. Zweite in dieser Prüfung wurde Nadine Husenbeth aus Sottrum auf Florida mit einem deutlichen Abstand zu Werth, gefolgt vom Bad Homburger Thomas Wagner mit Very Keen.

Die Grand-Prix-Kür gewann die italienische Vorzeigereiterin Valentina Truppa mit ihrem bewährten Pferd Eremo Del Castegno sehr überlegen mit fast 80 Prozent. Zweite wurde die Schweizerin Marcela Krinke-Susmelj mit Smeyers Lazander, gefolgt von der 26-jährigen B-Kader-Reiterin Jenny Lang aus Karlsruhe mit Loverboy.

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