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Michael Schumacher war bei Unfall auf Skipiste nicht zu schnell

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Skiunfall von Michael Schumacher  

Michael Schumacher fuhr bei Unfall mehrere Meter neben der Piste

08.01.2014, 15:52 Uhr | sid, dpa

Michael Schumacher war bei Unfall auf Skipiste nicht zu schnell. Sebastian Vettel (r.) wünscht Michael Schumacher auch gute Besserung. (Quelle: dpa)

Sebastian Vettel (r.) wünscht Michael Schumacher auch gute Besserung. (Quelle: dpa)

Michael Schumacher war bei seinem schweren Skiunfall etwa drei bis sechs Meter außerhalb der markierten Pisten unterwegs. Das teilte der ermittelnde Staatsanwalt Patrick Quincy am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Albertville mit.

Nach einigen Kurven stieß er gegen einen Stein, fiel nach vorne und schlug 3,5 Meter tiefer mit dem Kopf gegen einen Felsen. Dieser habe sich acht Meter entfernt von dem markierten Abschnitt befunden.

Auf die Frage, ob Schumacher unvorsichtig gewesen sei, die markierte Piste zu verlassen, wollte Staatsanwalt Quincy nicht antworten. Schumacher hatte sich bei dem Sturz am 29. Dezember im Skigebiet oberhalb von Méribel schwere Kopfverletzungen zugezogen.

Material der Helmkamera ausgewertet

Zudem wertete die Staatsanwaltschaft das Material aus Michael Schumachers Helmkamera bereits zum Teil aus. Die Untersuchungen sind aber noch nicht abgeschlossen. "Wir nutzen den Film, um die Situation nachzustellen, wir wissen genau, welchen Weg Schumacher gefahren ist", erklärte Quincy: "Wir werden mit der größtmöglichen Präzision sagen können, wie der Unfall zustande kam."

Der Amateurfilm eines deutschen Touristen, der nach einer Meldung des Nachrichtenmagazins Der Spiegel den Unfall angeblich zufällig mit seinem Smartphone aufgenommen hatte, liegt der Staatsanwaltschaft bis jetzt nicht vor. "Ich habe allmählich Zweifel, dass er existiert", sagte Quincy.

Schumacher war nicht zu schnell

Schumachers Geschwindigkeit zum Zeitpunkt des Unglücks sei der Neigung und der Beschaffenheit der Piste entsprechend gewesen. "Genau können wir sie nicht beziffern", sagte einer der ermittelnden Polizeibeamten.

"Die Geschwindigkeit ist nichts, worauf wir besonders achten", sagte Staatsanwalt Quincy: "Sie spielt in unseren Ermittlungen keine besondere Rolle." Schumacher sei "mit der normalen Geschwindigkeit eines erfahrenen Skifahrers" gefahren.

Piste in keinem guten Zustand

Markierung und Kennzeichnung der Piste hätten den Normen entsprochen. Die Piste sei in keinem guten Zustand gewesen, aber die Skier und auch die Bindung waren "auf keinen Fall der Grund für den Unfall".

Die Frage, ob Schumacher leichtsinnig unterwegs gewesen war, wollte Quincy nicht beantworten. Die Familie Schumacher sei von Beginn an sehr kooperativ gewesen.

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