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Rodman entschuldigt sich für Wutausbruch

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Basketball  

Rodman entschuldigt sich für Wutausbruch

09.01.2014, 10:28 Uhr | dpa

Rodman entschuldigt sich für Wutausbruch. Dennis Rodman und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un (M) posieren mit ehemaligen NBA-Stars.

Dennis Rodman und Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un (M) posieren mit ehemaligen NBA-Stars. Foto: KCNA. (Quelle: dpa)

Pjöngjang (dpa) - Dennis Rodman gibt sich nach seinem Wutausbruch in einem Fernsehinterview aus Nordkorea reumütig. "Ich hatte getrunken. Das ist keine Ausrede, zu dem Zeitpunkt des Interviews war ich sehr enttäuscht", schrieb der 52-Jährige in einer E-Mail an die Nachrichtenagentur AP.

Kollegen aus seinem Team ehemaliger NBA-Spieler seien aufgrund des Drucks abgereist. "Mein Traum von Basketball-Diplomatie fiel schnell auseinander." Auf kritische Nachfragen zu seiner Reise nach Pjöngjang hatte er einen CNN-Reporter angeschrien: "Ich scheiß drauf, was Sie denken." Fragen zu der Menschenrechtslage in dem Land hatte der Basketball-Punk in dem Interview abgeblockt und angedeutet, der in Nordkorea inhaftierte US-Bürger Kenneth Bae könnte selbst für seine Lage verantwortlich sein. Bae war im vergangenen Jahr zu 15 Jahren Lagerhaft verurteilt worden und soll schwer krank sein.

"Ich möchte mich zuerst bei der Familie von Kenneth Bae entschuldigen", schrieb Rodman nun. "Ich habe viele Leute beschämt. Das tut mir sehr leid. Ich hätte es besser wissen müssen, als politische Aussagen von mir zu geben."

Am Vortag hatte sich das noch ganz anders angehört. Rodman hatte ein Basketballspiel mit ehemaligen NBA-Stars zu Ehren des Geburtstages von Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un organisiert. Für "seinen besten Freund" Kim hatte Rodman "Happy Birthday" gesungen. "Ja, er ist ein großer Führer. Er kümmert sich um sein Volk hier in seinem Land. Und - Danke Gott - die Menschen hier lieben den Marschall", hatte er den rund 14 000 Menschen im Publikum zugerufen.

Charles D. Smith sagte anschließend, er und die anderen ehemaligen NBA-Spieler hätten bei "Happy Birthday" nicht mitgesunden, darunter die ehemaligen NBA-Allstars Kenny Anderson, Cliff Robinson und Vin Baker.

Das US-Außenministerium distanzierte sich von Rodman. Eine Sprecherin sagte, man wolle die Vorgänge nicht mit einem Kommentar würdigen. Nach Rodmans Rückkehr in die USA sei das Ministerium aber für ein Gespräch offen, sagte sie: "Falls er sich an uns wenden möchte, werden wir uns gerne anhören, was er zu sagen hat."

Nordkorea gilt als eines der Länder auf der Welt, die am grausamsten mit der eigenen Bevölkerung umgehen. Amnesty International spricht von einer "verheerenden Menschenrechtslage", Millionen hungernden Menschen und rund 200 000 politischen Gefangenen. Während der jüngsten politischen Säuberung hatte Kim im Dezember sogar seinen Onkel und Mentor hinrichten lassen.

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