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Formel 1: Lotus-Chef Eric Boullier weist Gerüchte über Pleite zurück

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Team nicht Pleite  

"Lotus wird noch lange in der Formel 1 fahren"

09.01.2014, 16:38 Uhr | sid, dpa

Formel 1: Lotus-Chef Eric Boullier weist Gerüchte über Pleite zurück. Lotus bleibt den F1-Fans erhalten. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Lotus bleibt den F1-Fans erhalten. (Quelle: imago/Crash Media Group)

Lotus hat auf die Gerüchte über eine bevorstehende Pleite des Formel-1-Rennstalls reagiert. Teamchef Eric Boullier erklärte, dass trotz des Fernbleibens bei den ersten Testfahrten Ende des Monats in Jerez alles gut sei.

"Lotus wird in diesem Jahr in der Startaufstellung stehen und noch lange in der Formel 1 fahren", sagte der Franzose dem britischen Sender BBC.

Boullier: Es werden noch mehr Teams fehlen

Zuvor hatte die Ankündigung von Lotus, auf die ersten Testfahrten zur kommenden Saison verzichten zu wollen, die Sorgen um das finanziell angeschlagenen Team in England befeuert. "Es stimmt, unser Auto wird nicht rechtzeitig fertig - aber kurz nach dem Test", sagte Boullier. "Sie werden sehen, wir werden nicht das einzige Team sein, das nicht in Jerez ist."

Die Absage sei kein Grund zur Sorge: "Vielleicht ist es sogar ein Vorteil. Wir können sehen, was die anderen machen, aber die anderen bekommen nichts von uns zu sehen."

Pay-Driver verpflichtet

Im Fahrerlager der Formel 1 ist es ein offenes Geheimnis, dass Lotus - wie andere Rennställe auch - von einem massiven Finanzproblem geplagt wird. Unter anderem hatte Ex-Weltmeister Kimi Räikkönen seinen Wechsel zurück zu Ferrari mit ausstehenden Gehaltszahlungen begründet.

Als Nachfolger des Finnen verpflichtete Lotus Pastor Maldonado, der als so genannter Pay-Driver geschätzte 30 Millionen Dollar von venezolanischen Sponsoren mit ins Team bringen soll. Neben ihm fährt der Franzose Romain Grosjean 2014 für Lotus.

Massive Regeländerungen

Angesichts der massiven Reform in der Formel 1 mit neuen 1,6-Liter-Turbomotoren, einem viel komplexeren Hybridsystem sowie weiteren Regeländerungen kommt den Probefahrten in diesem Jahr eine noch größere Bedeutung zu.

Der deutsche Werksrennstall Mercedes will seine neuen Silberpfeile am 28. Januar vor der ersten Ausfahrt vorstellen. Wann Red Bull das neue Auto von Vierfach-Weltmeister Sebastian Vettel präsentiert, ist noch offen.

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