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Hockey-Herren scheitern bei World-League-Endturnier

15.01.2014, 17:20 Uhr | dpa

Hockey-Herren scheitern bei World-League-Endturnier. Der deutsche Torhüter Nicolas Jacobi (r) bei einer Abwehr gegen Jan Willem van Daalen Buissant des Amorie.

Der deutsche Torhüter Nicolas Jacobi (r) bei einer Abwehr gegen Jan Willem van Daalen Buissant des Amorie. Foto: Harish Tyagi. (Quelle: dpa)

Neu Delhi (dpa) - Eilig räumten die deutschen Hockey-Herren nach dem Viertelfinale-Aus in Neu Delhi ihre Mannschaftsbank und verschwanden im Kabinengang.

"Man kann nicht eine Halbzeit weggeben und dann hoffen, dass man in der zweiten zurückkommen wird", sagte der sichtlich verärgerte Bundestrainer Markus Weise nach dem 1:2 (0:2) gegen die Niederlande beim Endturnier der World League. Kapitän Oliver Korn gab zu: "Wir haben den Start verpennt."

Der Olympiasieger war bereits in der ersten Minute in Rückstand geraten, als Mink van der Weerden per Strafecke zum 1:0 für den Silbermedaillengewinner von London 2012 traf. Die Auswahl des Deutschen Hockey-Bundes (DHB) kassierte wenig später das 0:2 durch Seve van Ass (6.) und brauchte bis Mitte der ersten Halbzeit, um den aggressiven Niederländern Paroli bieten zu können.

"Viele der Jungs haben nicht die Arbeit gemacht, die notwendig gewesen wäre", kritisierte Weise. Erst nach der Pause trat sein Team deutlich engagierter auf und verkürzte umgehend durch Korn (38.). Der Europameister war fortan um den Ausgleich bemüht, blieb aber erfolglos. "Die Stimmung war positiv. Schade, dass wir für den Aufwand nicht belohnt worden sind", meinte Korn enttäuscht. Dass das vermeintliche 2:2 von Thilo Stralkowski (68.) nach Videobeweis nicht anerkannt wurde, bewertete Korn als korrekt und erklärte: "Thilo hatte den Ball vorher am Fuß gehabt."

Am Freitag trifft Deutschland nun im Qualifikationsspiel für die Plätze fünf bis acht erneut auf Gastgeber Indien, der sein Viertelfinale mit 2:7 (2:3) gegen Australien verlor. Da das DHB-Team das Acht-Nationen-Turnier bestenfalls noch auf dem fünften Platz beenden kann, hat es nun die Verteidigung des ersten Platzes der Weltrangliste nicht mehr in der eigenen Hand. Zieht Australien ins Finale ein, wird der Weltmeister den Olympiasieger verdrängen und damit bei der WM im Mai in Den Haag die vermeintlich leichtere Vorrundengruppe haben. Weise zeigt sich jedoch unbeeindruckt und erwidert trocken: "Ich gucke nicht auf die Weltrangliste. Ich will nicht Weltranglisten-Erster sein, sondern Turniere gewinnen." Letzteres hat diesmal allerdings nicht geklappt.

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