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Sorgen um Lotus: Formel-1-Rennstall hat 135 Millionen Euro Schulden

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Sorgen um Lotus  

Rennstall hat 135 Millionen Euro Schulden

16.01.2014, 09:22 Uhr | sid

Sorgen um Lotus: Formel-1-Rennstall hat 135 Millionen Euro Schulden. Die Teilnahme an der kommenden Formel-1-Saison ist zwar gesichert. Dennoch fährt der hochverschuldete Rennstall Lotus in eine finanziell unsichere Zukunft. (Quelle: imago)

Die Teilnahme an der kommenden Formel-1-Saison ist zwar gesichert. Dennoch fährt der hochverschuldete Rennstall Lotus in eine finanziell unsichere Zukunft. (Quelle: imago)

Die finanziellen Probleme von Lotus zogen sich bereits durch die ganze letzte Saison. Ex-Lotus-Pilot Kimi Räikkönen hatte angesichts ausstehender Gehaltszahlungen sogar mehrfach mit Streik gedroht. Nun legte der Besitzer des Formel-1-Rennstalls erstmals konkrete Zahlen auf den Tisch. Lotus hat 135 Millionen Euro Schulden.

Diesen Betrag nannte Gerard Lopez in einem Interview mit dem Magazin "auto motor und sport". Die Teilnahme an der kommenden Saison in der Königsklasse ist laut Lopez aber nicht gefährdet: "Es bleibt alles beim Alten. Wir sind dabei."

Hauptsächlich Schulden bei sich selbst

Zu den horrenden Schulden sagte Lopez: "Davon sind über 80 Millionen Verbindlichkeiten bei uns selbst. Wieso sollen wir jetzt hingehen und von unserem Team die Rückzahlung dieser Schulden verlangen? Das macht keinen Sinn. Wir haben das so gemacht, weil es fiskalisch für uns interessant ist und weil wir keine Marke haben, die als Sponsor auftreten könnte."

Zuletzt hatte die Ankündigung von Lotus, auf die ersten Testfahrten zur kommenden Saison im spanischen Jerez (28. bis 31. Januar) zu verzichten, die Sorgen um das finanziell angeschlagenen Team in England befeuert. "Wir glauben, dass es besser ist, die nächsten Wochen im Windkanal zu nutzen, um noch mehr aus dem Auto rauszuholen. Das bringt uns mehr als ein Test auf der Rennstrecke. Da gewinnen wir mehr in der Performance", sagte Lopez nun.

Pay-Driver ersetzt Räikkönen

Dass jedoch nicht alles so einfach zu sein scheint wie von Lopez dargestellt, belegt das Beispiel Räikkönen. Der Ex-Weltmeister war die Unregelmäßigkeiten satt und hatte Lotus nach der abgelaufenen in Richtung Ferrari verlassen.

Als Nachfolger des Finnen verpflichtete Lotus Pastor Maldonado, der als sogenannter Pay-Driver geschätzte 30 Millionen Dollar von venezolanischen Sponsoren mit ins Team bringen soll. Neben ihm fährt der Franzose Romain Grosjean 2014 für Lotus.

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