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111:127 - Desaströser Auftritt von Nowitzki und Co.

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Basketball  

111:127 - Desaströser Auftritt von Nowitzki und Co.

19.01.2014, 10:40 Uhr | dpa

111:127 - Desaströser Auftritt von Nowitzki und Co.. Dirk Nowitzki konnte mit seinen 18 Punkten die Niederlage nicht verhindern.

Dirk Nowitzki konnte mit seinen 18 Punkten die Niederlage nicht verhindern. Foto: Larry W. Smith. (Quelle: dpa)

Dallas (dpa) - Dirk Nowitzki mahnte sein Team eindringlich zu einer besseren Einstellung, für Dallas-Coach Rick Carlisle war die deutliche Klatsche der Mavericks einfach nur "mehr als peinlich".

Beim 111:127 gegen die Portland Trail Blazers missglückte den Texanern ihr Start in die zweite Saisonhälfte der NBA komplett. Nur einen Tag nach dem wichtigen 110:107 beim Playoff-Konkurrenten Phoenix Suns zeigten Nowitzki und Co. vor allem defensiv einen desaströsen Auftritt.

"Jeder muss etwas härter arbeiten und so auftreten wie die Jungs im vierten Viertel", forderte der deutsche Superstar. "Nur so geht es. Wie ich gesagt habe, wir sind nicht talentiert genug, um durch Spiele oder Viertel zu gleiten. Wir sind einfach nicht gut genug."

Bereits vor dem Schlussabschnitt lag der Meister von 2011 mit 34 Punkten zurück, zeigte wieder einmal die altbekannte Unkonstanz und erlaubte den Trail Blazers um LaMarcus Aldridge (30 Punkte) immer wieder leichte Körbe. Als "absolut erbärmlich" bezeichnete espn.com die Vorstellung. Auch Nowitzki konnte mit 18 Zählern als bester Mavs-Werfer die Niederlage nicht erträglicher gestalten. Im dritten Viertel versuchte der Würzburger sein Team mit einem verbalen Wutausbruch in Richtung der Schiedsrichter aufzurütteln - vergeblich.

"Wir haben uns heute zurückentwickelt", schimpfte Trainer Carlisle. "Die ersten drei Viertel waren mehr als peinlich. Wir waren auch offensiv schwach, haben nicht zusammengespielt und uns nicht geholfen."

Auch das Saisondebüt von Aufbauspieler Devin Harris nach einer Zehenoperation konnte die Stimmung nicht sonderlich heben - er erzielte sechs Punkte in 17 Minuten. Mit 24 Siegen aus 42 Partien liegen die Mavericks weiter auf Rang sieben der Western Conference und schweben dank ihrer Achterbahnfahrt weiter zwischen einem möglichen Platz vier - der das Erstrunden-Heimrecht in den Playoffs bedeuten würde - und dem Verpassen der K.o.-Runde.

Vor allem die Defensivleistungen verhindern derzeit größere Ambitionen. Dallas erlaubt die sechsmeisten Punkte der kompletten Liga und hat vor allem in der Aufstellung mit den beiden nicht als Verteidigungsspezialisten bekannten Guards Jose Calderon und Monta Ellis Probleme. Auch deshalb ruhen Hoffnungen auf der Rückkehr von Harris. "Mir hat gefallen, was ich gesehen habe", lobte Nowitzki.

Spaß bereitete Mavs-Besitzer Mark Cuban zumindest abseits des Parketts auch sein jüngstes und vielleicht letztes Scharmützel mit dem scheidenden NBA-Commissioner David Stern. Mehrfach hatte der Clubchef erklärt, dass er die letzte Geldstrafe in dessen am 1. Februar endenden Ära als Ligaboss erhalten wolle.

Nun bekam Cuban für seine Tirade gegen die Referees nach der Niederlage bei den Los Angeles Clippers eine Geldstrafe von 100 000 US-Dollar aufgebrummt - seine 20. insgesamt. "Ich konnte den Commissioner nicht ohne ein angemessenes Lebewohl gehen lassen", twitterte der Mavs-Boss, der schon 1,9 Millionen US-Dollar an die Liga überweisen musste. "Es war mir eine Freude, 14 Jahre lang zu versuchen, Veränderungen herbeizuführen und in die Donutkasse zu spenden."

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