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Sotschi kann kommen: DOSB-Athleten in Olympia-Form

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Olympia  

Sotschi kann kommen: DOSB-Athleten in Olympia-Form

20.01.2014, 18:31 Uhr | dpa

Sotschi kann kommen: DOSB-Athleten in Olympia-Form. Auch auf dem Eis sind Aljona Savchenko (l) und Robin Szolkowy immer perfekt aufeinander abgestimmt.

Auch auf dem Eis sind Aljona Savchenko (l) und Robin Szolkowy immer perfekt aufeinander abgestimmt. Foto: Sven Hoppe. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Knapp drei Wochen vor den Olympischen Winterspielen in Sotschi überraschte DOSB-Präsident Alfons Hörmann mit einer ungewöhnlichen Aussage: "Die nicht so guten Ergebnisse zum Saisonbeginn haben mir sogar Mut gemacht, so paradox das klingt."

Der 53 Jahre alte Chef des Deutschen Olympischen Sportbundes überraschte damit beim Einkleidungstermin der Sotschi-Fahrer im bayrischen Erding in einem Bericht des TV-Senders Sky Sport News. Die Formkurve der meisten Athleten zeigt kurz vor dem Saisonhöhepunkt nach oben, wie das abgelaufene Wintersport-Wochenende bewies. Deshalb hält Hörmann das ausgegebene Ziel aufrecht: "30 Medaillen sind ein realistisches, wenn auch sehr ambitioniertes und ehrgeiziges Ziel."

LANGLAUF: Die deutschen Langläufer haben sich beim Weltcup in Polen noch einmal Selbstvertrauen geholt. Dass die Routiniers Claudia Nystad, Stefanie Böhler und Tobias Angerer noch auf den Olympia-Zug aufspringen konnten, spricht für den gezielten Formaufbau. Medaillenkandidatin bleibt in jedem Fall Denise Herrmann.

NORDISCHE KOMBINATION: Der Oberwiesenthaler Eric Frenzel gewinnt, wie er will. In seinem Sog kommen auch die anderen Sotschi-Fahrer auf Betriebstemperatur. Alle vier Stammkräfte waren beim Weltcup-Saisonhöhepunkt in Seefeld-Triple unter den besten Zwölf.

EISKUNSTLAUF: Für die viermaligen Paarlauf-Weltmeister Aljona Savchenko und Robin Szolkowy geht es darum, schnell gesund zu werden. Bei der EM in Budapest mussten sie wegen einer Grippe der 30 Jahre alten Chemnitzerin vor der Kür zurückziehen. Ihre russischen Rivalen Tatjana Wolossoschar/Maxim Trankow schwächelten trotz EM-Siegs.

EISHOCKEY: Das Vier-Nationen-Turnier Anfang Januar war der letzte Test der deutschen Eishockey-Frauen vor Olympia. Die Form der Auswahl kann der Coach bis zum Auftaktspiel gegen Russland nur im Training erahnen, ehe Ende des Monats die Abreise gen Sotschi ansteht. In der vergangenen Woche benannte Kathan seine 21 Spielerinnen.

SKISPRINGEN: Die Formkurve der Ski-Adler zeigt nach oben. Andreas Wellinger holte sich mit seinem ersten Weltcupsieg Selbstvertrauen, Richard Freitag deutete als Dritter beim chaotischen Springen in Zakopane einen Aufwärtstrend an. Bundestrainer Schuster sieht seine Schützlinge auf einem guten Weg. Dies gilt auch für Carina Vogt, die nach sechs Podestplätzen eine Medaille anvisiert.

SKI ALPIN: In Medaillenform ist Felix Neureuther. Mit Platz zwei beim Slalom in Wengen unterstrich der 29-Jährige, dass ihn der verletzte Daumen kaum stört. Der jüngste Formcheck der stark auftretenden Maria Höfl-Riesch fiel am Wochenende aus. Das wird die Mitfavoritin nicht aus der Ruhe bringen.

FREESTYLE/SKICROSS: Lisa Zimmermann sorgte mit dem ersten deutschen Weltcup-Sieg am Wochenende in der jungen Olympia-Sportart Slopestyle für Aufsehen. Bei den Skicrossern ist ein ausgeglichenes Team am Start. Drei Podestplätze in der Olympia-Saison machen Hoffnung auf mehr. Besonders konstant ist Daniel Bohnacker unterwegs.

SNOWBOARD: Der überraschende Weltcup-Sieg durch Alexander Bergmann vor gut einer Woche unterstrich, dass im deutschen Raceteam mehrere Starter für eine Medaille gut sein. Auf besondere Erfahrung dürfen die Olympia-Zweite von 2006, Amelie Kober, und Parallel-Riesenslalom-Weltmeisterin Isabella Laböck bauen. Bei den Boardercrossern ist Konstantin Schad ein Medaillenkandidat.

BIATHLON: Die deutschen Biathleten haben beim letzten Weltcup vor Olympia in Antholz mit drei Siegen und drei weiteren Podestplätzen ihr Selbstvertrauen gestärkt. "Bisher ist unsere Saisonplanung in Richtung Sotschi aufgegangen. Die Formkurve zeigt nach oben", sagte Chefbundestrainer Uwe Müssiggang.

RODELN: Besser konnte es für die deutschen Rodler im Vorfeld von Olympia gar nicht laufen. Nach den vier Weltmeister-Titeln 2013 holten sich die Schützlinge von Bundestrainer Norbert Loch in diesem Winter erneut alle Weltcup-Gesamtsiege.

BOB: Die deutschen Bobpiloten sind an der Weltspitze dran, lassen aber ihre einstige Souveränität vermissen. Im Viererbob gelangen durch Maximilian Arndt zwei Weltcup-Siege, im kleinen Schlitten wartet das deutsche Team noch auf einen Erfolg. Zweierbob-Weltmeister Francesco Friedrich verbuchte jedoch vier Podestplätze.

SKELETON: Das deutsche Skeleton-Team ist bisher hinter den Erwartungen geblieben. Die Zielvereinbarung von zwei Medaillen inklusive Olympiasieg liegt derzeit in weiter Ferne. Anja Huber fuhr als einzige Athletin aufs Weltcup-Podest. Allerdings verpasste die Weltmeisterin von 2008 die interne Quali - nun muss der DOSB entscheiden.

EISSCHNELLLAUF: Olympiasiegerin Stephanie Beckert scheint nach langer Krise wieder in Form zu kommen. Die Erfurterin lief bei Tests in Inzell über 5000 Meter so schnell wie seit 15 Monaten nicht. Um in Podest-Bereiche zu gelangen, muss die Erfurterin aber weiter zulegen. Die Medaillen-Hoffnungen ruhen auf Claudia Pechstein (3000/5000 Meter) und Jenny Wolf (500 Meter).

SHORTTRACK: Trotz des Gewinns von EM-Bronze mit der Staffel ist Robert Seifert noch von der Olympia-Form entfernt. Auf seiner Spezialstrecke über 500 Meter deutete er in Dresden sein Potenzial mit Rang neun an. Bei Olympia will der einzige deutsche Weltcupsieger ins Finale.

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