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Olympia 2014: Alfons Hörmann kritisiert Sotschi

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"Nicht unsere Wertevorstellung"  

Hörmann kritisiert Olympia 2014

20.01.2014, 12:17 Uhr | sid, t-online.de

Olympia 2014: Alfons Hörmann kritisiert Sotschi. Alfons Hörmann kritisierte am Rande der Olympia-Einkleidung das Gastgeberland. (Quelle: dpa)

Alfons Hörmann kritisierte am Rande der Olympia-Einkleidung das Gastgeberland. (Quelle: dpa)

Drei Wochen vor den Winterspielen in Sotschi hat DOSB-Präsident Alfons Hörmann seine Kritik an dem russischen Olympia-Gastgeber verschärft. "Ich kann klar und deutlich sagen: Dass wir aus deutschem Verständnis mit einer solchen Form der Umsetzung von Olympischen Spielen Probleme haben, ist unzweifelhaft", sagte Hörmann bei der Einkleidung der Olympiamannschaft.

In Sotschi seien "viele Dinge in einer Art und Weise umgesetzt worden und abgelaufen, die nicht mit unserer Wertevorstellung übereinstimmt", sagte der neue Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Sotschi sei "mit westlichen Maßstäben nicht zu messen".

Mit einem Etat von annähernd 40 Milliarden Euro sind die Spiele am Schwarzen Meer die teuersten der Olympiageschichte, Sommerspiele inklusive. Mit München 2022 habe man "den Gegenentwurf zu Sotschi" bieten wollen, "weil wir der festen Überzeugung sind, dass Olympische Spiele in Zukunft anders aussehen müssen". Eine angestrebte Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt war im vergangenen November aber schon in der Planungsphase an einem negativen Bürgervotum gescheitert.

"Offene und kritische Diskussionen"

Hörmann, der bislang noch nicht in Sotschi war, betonte, er werde "vorurteilsfrei, aber mit kritischem Blick" nach Sotschi reisen. "Äußere Faktoren" wie Sicherheit oder die Rechtesituation von Homosexuellen seien "für uns alle sensibel wahrzunehmen", sagte Hörmann. Diese Themen will der DOSB vor Ort kritisch begleiten. Im Deutschen Haus werde man "die Türen für offene und kritische Diskussionen öffnen".

Hörmann vertraut auf Putins Sicherheitskonzept

In puncto Sicherheit setzt Hörmann auf die Garantien des russischen Präsidenten Wladimir Putin: "Wir verlassen uns darauf, dass Putin seine Zusagen wahr macht und entsprechende Sicherheitsvorkehrungen organisiert. Am Ende ist es Aufgabe des Gastgebers, die Dinge zu regeln. Wir werden alles dafür tun, dass die Mannschaft so sicher wie möglich und so sensibilisiert wie notwendig an den Start geht."

Das Thema Sicherheit habe "diesmal noch mehr Gewicht". Von der sportlichen Vorgabe wich Hörmann auch nach dem überaus erfolgreichen vergangenen Wochenende nicht ab: "Die berühmte Zahl von 30 Medaillen halte ich für noch realistisch, aber sehr ambitioniert."

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