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Jürgen Klopp: "Freude am Spiel konnte ich nicht erkennen"

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Schneckenrennen um Platz zwei  

Klopp: "Freude am Spiel konnte ich nicht erkennen"

25.01.2014, 20:09 Uhr | dpa, t-online.de

Jürgen Klopp: "Freude am Spiel konnte ich nicht erkennen". Lange Gesichter bei Borussia Dortmund nach dem 2:2 gegen den FC Augsburg.  (Quelle: dpa)

Lange Gesichter bei Borussia Dortmund nach dem 2:2 gegen den FC Augsburg. (Quelle: dpa)

Neues Jahr, altes Leid - wie schon am Ende der Hinrunde überwog bei Borussia Dortmund auch zum Start in die Rückserie der Frust. Trotz aller guten Vorsätze musste sich der Revierklub gegen den FC Augsburg mit einem 2:2 (1:0) begnügen. Das vierte Heimspiel in Serie ohne Sieg und die voraussichtlich schwere Verletzung von Jakub Blaszczykowski schlugen Jürgen Klopp mächtig aufs Gemüt. "Das war kein Traumstart und fühlt sich richtig bescheiden an. Wir haben noch viel zu tun", klagte der Dortmunder Trainer.

Wie schon in den letzten Wochen der Hinrunde blieben beim BVB im spielerischen Bereich viele Wünsche offen. Der Einsatz stimmte zwar, aber der Spielwitz scheint den Schwarz-Gelben irgendwie abhanden gekommen zu sein. Trotz der frühen Führung wirkte das Spiel der Borussia verkrampft. Zum Leidwesen von Klopp: "Die Mannschaft hatte sich so viel vorgenommen. Aber Freude am Spiel konnte ich nicht erkennen."

Die erste vorläufige Diagnose der Vereinsärzte, dass das Kreuzband des bereits in der 6. Minute ausgewechselten Kuba gerissen sein könnte, kommentierte der Coach mit einem ungläubigen Kopfschütteln. "Das ist eine Katastrophe und passt irgendwie in diese Saison", sagte er mit Verweis auf die anhaltende Verletzungsmisere der Borussia.

Auch die anderen Top-Teams patzen

Ein kleiner Trost für den BVB dürfte die Tatsache sein, dass auch die anderen Bayern-Verfolger mies in die Rückrunde gestartet sind. Allen voran Leverkusen, das trotz zweimaliger Führung beim Abstiegskandidaten SC Freiburg mit 2:3 (2:1) unterlag.

Dazu patzte der VfL Wolfsburg, dessen hohe Ambitionen bei der 1:3 (1:1)-Heimpleite einen deutlichen Dämpfer erhielten. Die Wölfe hatten sich in der Winterpause mit dem 22-Millionen-Euro-Mann Kevin de Bruyne verstärkt, mussten aber feststellen, dass im Mittelfeld längst noch nicht alles zusammenpasst. "Wir sind keine Bayern-Jäger", betonte Wolfsburgs Manager Klaus Allofs, für den die Niederlage "keine Katastrophe" darstellte. "Ich habe immer gesagt, dass hier jetzt keine neue Zeitrechnung anfängt und wir nicht plötzlich Fußball vom anderen Stern spielen, nur weil wir de Bruyne geholt haben", erklärte Allofs.

Auch Hertha BSC konnte aus den Patzern der Konkurrenz keinen Profit ziehen. Der sonst so starke Aufsteiger bot bei Eintracht Frankfurt eine schwache Leistung und unterlag mit 0:1 (0:1).

Die Bayern enteilen

Immerhin konnte der BVB durch den Punktgewinn an Borussia Mönchengladbach vorbeiziehen und Rang drei zurückerobern. Die Fohlen mussten beim 0:2 (0:1) gegen den FC Bayern München die erste Heimniederlage der Saison hinnehmen. Auch spielerisch wurden dem Favre-Team vom Triple-Sieger, der nunmehr seit 42 Spielen in Folge ungeschlagen ist, die Grenzen aufgezeigt.

Im Kampf um die Meisterschaft droht nun auch wegen des Schwächelns der Top-Teams hinter den Bayern die große Langeweile. Die Münchner sind dem Zweiten Bayer Leverkusen schon um zehn Punkte enteilt. Dabei hat der Rekordmeister eine Partie weniger auf dem Buckel - am Dienstag steht noch ein Nachholspiel beim VfB Stuttgart (ab 19.45 Uhr im t-online.de Live-Ticker) an.


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