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Hannes Reichelt verpasst Olympia 2014 wegen Bandscheibenvorfalls

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Olympia 2014  

Kitzbühel-Abfahrtssieger Reichelt verpasst Olympia

28.01.2014, 09:16 Uhr | dpa

Hannes Reichelt verpasst Olympia 2014 wegen Bandscheibenvorfalls. Bei Hannes Reichelt wurde ein schwerer Bandscheibenvorfall diagnostiziert.

Bei Hannes Reichelt wurde ein schwerer Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Foto: Robert Jaeger. (Quelle: dpa)

Durch das Verletzungs-Aus von Kitzbühel-Sieger Hannes Reichelt sind die Chancen der Ski-Nation Österreich auf Abfahrts-Gold in Sotschi stark gesunken.

Bei dem 33 Jahre alten Skirennfahrer wurde zwei Tage nach seinem Sieg auf der legendären Streif ein schwerer Bandscheibenvorfall diagnostiziert. Er wurde noch am selben Tag operiert. Für den einzigen Österreicher, der im Olympia-Winter eine Herren-Weltcup-Abfahrt gewinnen konnte, ist die Saison damit zwei Wochen vor dem Ringe-Spektakel beendet.

Schon am Samstag hatte sich Reichelt wegen Rückenschmerzen erst unmittelbar vor Rennbeginn für einen Start in Kitzbühel entschieden. "Zum Glück habe ich mich heute noch zu dieser Untersuchung entschlossen, sonst hätte das schlimme Folgen für mich haben können. Die Bilder sprechen leider für sich und eine Operation ist unausweichlich", sagte Reichelt laut Mitteilung des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV). "Die Gesundheit geht einfach vor und ich möchte nach meiner Karriere noch sportlich aktiv sein. Leider ist damit auch der Olympia-Traum geplatzt."

ÖSV-Sportdirektor Hans Pum äußerte Verständnis für die schmerzliche Entscheidung seines besten Speedfahrers. "Hannes ist in der Form seines Lebens und das ist natürlich sehr bitter, aber die Gesundheit geht vor. Wir wünschen ihm alles Gute und schnelle Genesung, damit er bald wieder zurückkommt", meinte Pum.

Der Ausfall trifft die Alpenrepublik hart. Vier der fünf Abfahrts-Podestplätze im Olympia-Winter steuerte Reichelt bei, zudem sorgte er bei den Hahnenkamm-Rennen für den ersten Sieg eines Österreichers in der Königsdisziplin seit Dezember 2012 - für rot-weiß-rote Maßstäbe eine quälend lange Durststrecke. Die Hoffnungen auf Medaillen bei der Schussfahrt in Russland trägt nun insbesondere Klaus Kröll. Als einziger ÖSV-Athlet neben Reichelt fuhr er in der Olympia-Saison auch aufs Abfahrts-Podium.

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