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Sportpolitik  

NADA will mehr Partner aus Wirtschaft

28.01.2014, 14:33 Uhr | dpa

Berlin (dpa) - Die Nationale Anti-Doping-Agentur NADA will für die Wirtschaft attraktiver werden.

Unter dem Motto "Alles geben. Nichts nehmen" wurde in Berlin eine neue Kampagne vorgestellt, für die sich aktive und ehemalige Topathleten wie Beachvolleyballer Jonas Reckermann, Box-Weltmeister Wladimir Klitschko oder Claudia Bokel, Vorsitzende der Athletenkommission im Internationalen Olympischen Komitee (IOC), stark machen. "Die Initiative ist wichtig, um die NADA-Finanzierung endlich nachhaltig und langfristig zu sichern", sagte die NADA-Vorstandsvorsitzende Andrea Gotzmann bei der Vorstellung der Imagekampagne in Berlin.

Signalwirkung für andere potenzielle Partner soll auch das auf eine Million Euro erhöhte Engagement der Firma Otto Bock Medizintechnik für das operative Geschäft im Jahr 2014 haben. Das Unternehmen, das vom NADA-Aufsichtsratschef Hans-Georg Näder geführt wird, ist damit neben dem Sportartikelkonzern adidas, der die NADA seit ihrer Gründung unterstützt und seinen Jahreszuschuss von rund 300 000 Euro gleichfalls erhöhen will, der zweite wichtige Partner aus der Wirtschaft.

"Wir haben auch die festen Zusagen vom Bund und sind damit für das Jahr 2014 gut aufgestellt. Doch die Frage ist immer, welche Aufgaben die NADA zu erfüllen hat. Schließlich wollen wir künftig möglichst alle Wettkampfkontrollen in unserer Regie durchführen, im Moment sind das nur etwas 20 Prozent", kündigte Gotzmann an.

"Es herrscht einfach zu viel Unwissen über die NADA. Unser Ziel ist es, in der NADA einiges zu ändern. Wir müssen transparenter werden und zeigen, dass wir gemeinsam mit den Athleten für den sauberen Sport stehen", gab die NADA-Chefin als Begründung für die Offensive an.

"Der Slogan passt wie die Faust aufs Auge", meinte Paralympics-Sieger Heinrich Popow. "Bisher haben die Athleten viel gemeckert, die NADA hat ihren Job gemacht. Irgendwie war kein Verständnis da füreinander. Jetzt gehen wir das Ding gemeinsam an", sagte der 100-Meter-Sieger der Paralympics von London 2012. "Das alte Logo war antiquiert, das neue passt: Alle wollen gute Leistungen sehen, aber auch sauberen Sport", bekannte Jonas Reckermann.

Hingegen forderte Uwe Trömer, Vorstandsmitglied der Doping-Opfer-Hilfe (DOH), die Athleten auf, künftig nicht mehr so "friedlich mit den Funktionären umzugehen. Fordert von ihnen endlich die Streichung der vielen Doping-Weltrekorde aus den Listen", meinte der frühere Radsportler, der als anerkanntes Dopingopfer gilt.

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