Startseite
Sie sind hier: Home > Sport > Mehr Sport >

OK-Chef von Sotschi: Athleten können sich äußern

...
t-online.de ist ein Angebot der Ströer Content Group

Olympia  

OK-Chef von Sotschi: Athleten können sich äußern

30.01.2014, 16:50 Uhr | dpa

OK-Chef von Sotschi: Athleten können sich äußern. Die Meinungsfreiheit der Athleten soll nun doch geachtet werden.

Die Meinungsfreiheit der Athleten soll nun doch geachtet werden. Foto: Sergei Ilnitsky. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Das Organisationskomitee der Olympischen Winterspiele in Sotschi hat einen Eklat mit dem IOC in letzter Sekunde noch abgewendet.

OK-Chef Dmitri Tschernyschenko stellte klar, dass Athleten bei olympischen Pressekonferenzen frei zu allen Themen Stellung nehmen dürfen, so lange die Aussagen nicht politisch seien. Tags zuvor hatte Tschernyschenko die freie Meinungsäußerung der Teilnehmer mit Hinweis auf die olympische Charta noch infrage gestellt. Stattdessen hatte der Chef des lokalen Organisationskomitees (SOCOG) die Athleten auf die offiziellen Protestzonen 18 Kilometer von Sotschi entfernt verwiesen.

Damit schien er IOC-Präsident Thomas Bach zu widersprechen. Bach hatte erst am Montag wiederholt, Athleten dürften gemäß der Charta auch bei Pressekonferenzen in olympischen Wettkampfstätten frei ihre Meinung äußern. Regel 50 der Charta verbietet jedoch Demonstrationen sowie jegliche Form von religiöser oder rassistischer Propaganda an olympischen Stätten. In strittigen Fällen behält sich das IOC eine Einzelfallprüfung vor.

In der Klarstellung des Organisationskomitees SOCOG hieß es nun: "Herr Tschernyschenko meinte, dass Athleten sich bei Pressekonferenzen frei äußern dürfen - aber natürlich können sie eine Pressekonferenz oder eine Wettkampfstätte nicht zu einer Demonstration oder einem Protest nutzen." Das OK und das Internationale Olympische Komitee (IOC) stimmten vollkommen überein.

Die Frage, wann Äußerungen oder Aktionen politisch sind, war auch ein zentraler Bestandteil der Spiele in Peking 2008. Russland steht beispielsweise wegen Menschenrechtsfragen und dem Anti-Homosexuellen-Gesetz international in der Kritik.

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre Adresse an.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht

Wählen Sie aus dem Pull-Down-Menü Ihren gewünschten Ansprechpartner aus. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail
Anzeige
Video des Tages
Brutale Methode 
Therapie mit langer Nadel nichts für schwache Nerven

Diese Behandlung ist garantiert nichts für zartbesaitete Menschen. Video


Shopping
tchibo.deOTTObonprix.deESPRITC&ACECILzalando.dedouglas.deKlingel.de
Sport von A bis Z

Anzeige
shopping-portal