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Mainz liebäugelt nach Sieg gegen Freiburg weiter mit Europapokal-Platz

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Spielbericht  

Mainz lässt gegen Freiburg nichts anbrennen

01.02.2014, 17:39 Uhr | sid

Mainz liebäugelt nach Sieg gegen Freiburg weiter mit Europapokal-Platz. Der Mainzer Shinji Okazaki nimmt statt des Kopfes die Hand zur Hilfe. Der Treffer wird zurecht nicht gegeben. (Quelle: dpa)

Der Mainzer Shinji Okazaki nimmt statt des Kopfes die Hand zur Hilfe. Der Treffer wird zurecht nicht gegeben. (Quelle: dpa)

Der FSV Mainz 05 bleibt weiter im Rennen um die Europapokal-Plätze. Gegen den SC Freiburg gewann das Team von Trainer Thomas Tuchel 2:0 (1:0) und feierte den dritten Sieg in Folge. Mit nun 30 Punkten kletterten die Rheinhessen vorübergehend auf Rang sieben. Die Breisgauer stecken hingegen weiter tief im Tabellenkeller.

Beim Treffer von Joo-Ho Park (24.) hatte die Mannschaft von Trainer Christian Streich allerdings großes Pech: Innenverteidiger Immanuel Höhn fälschte den Schuss des Südkoreaners aus gut 25 Metern unhaltbar für Torwart Oliver Baumann ab. Für den Schlusspunkt sorgte schließlich Ja-Choel Koo (86.).

Tuchel musste im ersten Heimspiel 2014 auf Nicolai Müller (Knieverletzung) verzichten, zudem stand Elkin Soto nach dem 2:1 in Stuttgart nicht mehr in der Startelf. Dafür begannen Junior Diaz und Eric Maxim Choupo-Moting. Streich hatte den Youngster in die Viererkette zurückgezogen, Pavel Krmas musste auf die Bank.

Okazaki nimmt die Hand zu Hilfe

Für den ersten Aufreger einer ansonsten von vielen individuellen Fehlern geprägten Anfangsphase sorgte aber FSV-Torjäger Shinji Okazaki, der den Ball nach einem Freistoß von Johannes Geis eindeutig per Hand ins Tor beförderte und im Anschluss mit Unschuldsmiene zum Mittelkreis schlich (8.). Schiedsrichter Robert Hartmann gab den Treffer nach kurzer Beratung mit seinem Assistenten zu Recht nicht, zeigte dem Mainzer Stürmer aber nicht die Gelbe Karte.

Auch in den folgenden Minuten musste Hartmann immer wieder eingreifen, beide Teams schenkten sich nichts und gingen teilweise überhart in die Zweikämpfe. An der Seitenlinie schrien sich beide Trainer zahlreiche Nettigkeiten an den Kopf und trugen ihren Teil zur hitzigen Atmosphäre vor 27.247 Zuschauern bei.

Freiburg bietet zu wenig

Choupo-Moting scheiterte nach 17 Minuten mit seinem Solo im Freiburger Strafraum erst an Matthias Ginter. Auf der Gegenseite hatte der Sport-Club erst nach 19 Minuten die erste halbwegs gute Torgelegenheit, FSV-Keeper Loris Karius war bei der Hereingabe von Jonathan Schmid aber rechtzeitig zur Stelle. Viel mehr gelangt dem Streich-Team nicht. Auch nach dem Gegentor, bei dem Park viel zu viel Platz gelassen wurde, zeigten die Breisgauer kaum Gegenwehr und zogen sich zum Ende der ersten Halbzeit immer weiter zurück. Admir Mehmedi, der als einzige Spitze agierte, blieb so gut wie unsichtbar, er bekam kaum brauchbare Anspiele aus dem Freiburger Mittelfeld. Allerdings stellten auch die Mainzer ihre Angriffsbemühungen ein und verpassten es, noch vor der Pause nachzulegen.

Erst nach dem Wiederanpfiff spielten die Freiburger etwas engagierter Richtung Mainzer Tor, die Defensive der Hausherren hatte aber weiterhin wenig Mühe mit den Gästen. In der Offensive verpasste Nikolce Noveski per Kopf die Vorentscheidung (69.).

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