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Bundesliga: FC Bayern spielt gegen Frankfurt in eigener Liga

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Spielbericht  

FC Bayern spielt gegen Frankfurt in eigener Liga

02.02.2014, 19:36 Uhr | dpa

Bundesliga: FC Bayern spielt gegen Frankfurt in eigener Liga. Münchens Thiago beim Flugkopfball (Quelle: AP/dpa)

Münchens Thiago beim Flugkopfball (Quelle: AP/dpa)

Mit erdrückender Dominanz marschiert der FC Bayern seiner 24. Meisterschaft entgegen. Beim 5:0 (2:0) gegen Eintracht Frankfurt untermauerten die Münchner wieder einmal eindrucksvoll ihre Vormachtstellung im deutschen Fußball und blieben auch im 44. Bundesliga-Spiel in Serie ungeschlagen. Der Vorsprung des Serienmeisters auf die ersten Verfolger bleibt bemerkenswert: Bayer Leverkusen liegt 13 Punkte zurück, Borussia Dortmund sogar 17. Frankfurt bleibt mit 18 Zählern auf Tabellenplatz 14.

Vor 71.000 Zuschauern in der ausverkauften Münchner Arena schossen Mario Götze (12. Minute), Franck Ribéry (44.), der eingewechselte Arjen Robben (67.), Dante (69.) und Mario Mandzukic (89.) den überzeugenden und niemals gefährdeten Erfolg heraus. Eine noch höhere Niederlage für die Eintracht verhinderte Schlussmann Kevin Trapp.

Acht Torschüsse wehrte er ab, bevor er sich eine Viertelstunde vor Schluss unglücklich am Knie verletzte und vom Platz musste. Für ihn kam Felix Wiedwald zu seinem Bundesliga-Debüt. Der 23-Jährige durfte sich in der 81. Minute auszeichnen, als er einen Schuss von Ribéry zur Ecke lenkte. Beim 5:0 durch Mandzukic war er allerdings machtlos.

Schon vor Abpfiff kapituliert

Ansonsten schienen die Frankfurter und ihr Trainer Armin Veh schon vor dem Anpfiff im abendlichen Nieselregen kapituliert zu haben. Die Stammkräfte Sebastian Rode und Carlos Zambrano standen nicht einmal im Kader. Ihnen droht eine Gelbsperre - und Veh braucht beide am kommenden Wochenende gegen Braunschweig dringender.

Auf der anderen Seite stand Mandzukic nach seiner Ausbootung beim Sieg in Mönchengladbach wieder in der Startelf - und überzeugte ganz mannschaftsdienlich als Vorbereiter der ersten beiden Treffer und später auch als Torschütze.

Frankfurt lief dem Ball meist hinterher

Das Ensemble von Trainer Pep Guardiola brauchte nur ein paar Minuten, um die Kontrolle auf dem Platz zu übernehmen. Den leicht fröstelnden Zuschauern in der Allianz Arena bot sich das erwartete Bild: Die Frankfurter Verteidiger liefen meist hinterher, die Bayern waren taktisch, technisch und spielerisch überlegen. Als Ziel für das erste Heimspiel 2014 hatte Guardiola ausgegeben, "den Vorsprung auf Leverkusen, Dortmund und Gladbach zu halten".

Nach ersten Möglichkeiten durch Mandzukic (8.) und Xherdan Shaqiri (10./Außenpfosten) sorgte Götze aus halbrechter Position nach feiner Mandzukic-Ablage für die verdiente Führung.

"Immer wieder neue Konzentration gefordert"

Gefährlich wurde es für Bayerns Nationaltorwart Manuel Neuer erstmals nach 33 Minuten. Thiago fälschte eine Flanke von Tranquillo Barnetta so unglücklich ab, dass Neuer den Ball aus dem Winkel fischen musste. Einen Tag nach Vehs 53. Geburtstag versuchten es die Gäste mit gelegentlichen Kontern, ohne die Münchner Hintermannschaft jedoch ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Im Gegenteil: Kurz vor der Pause kombinierten sich die Gastgeber wieder einmal durch die Frankfurter Hälfte und durften das 2:0 durch Ribéry bejubeln.

"Es ist nicht immer so einfach, weil ein Gegner auf dem Platz steht, der sich gut auf uns vorbereitet. Es ist immer wieder eine neue Konzentration gefordert", sagte der verletzte Bayern-Profi Holger Badstuber in der Halbzeit beim TV-Sender Sky.

Das gelang seinen Mannschaftskollegen auch nach dem Seitenwechsel so überzeugend, dass sie es etwas ruhiger angehen ließen. Götze scheiterte am Pfosten (52.), Ribéry an der Latte (58.). Dann aber erhöhte der Tabellenführer Tempo und Präzision und erhöhte innerhalb von wenigen Minuten auf 4:0. 120 Sekunden nach seiner Einwechslung traf der zuletzt wegen muskulärer Probleme pausierende Robben auf Zuspiel von Götze, wenig später köpfte Dante ins Netz. Kurz vor dem Schlusspfiff traf dann auch noch Mandzukic selbst - und wurde nach dem 5:0 von seinen Mitspielern euphorisch beglückwünscht.



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