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Red Bull: Dietrich Mateschitz macht Renault Druck

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Nach Testdesaster  

Red-Bull-Boss Mateschitz macht Renault Druck

01.02.2014, 12:29 Uhr | dpa, t-online.de

Red Bull: Dietrich Mateschitz macht Renault Druck. Feuer am Heck des RB10: Die Testfahrten in Jerez liefen für Red Bull gar nicht rund. (Quelle: imago/Thomas Melzer)

Feuer am Heck des RB10: Die Testfahrten in Jerez liefen für Red Bull gar nicht rund. (Quelle: Thomas Melzer/imago)

Nicht einmal 100 Kilometer gefahren und reichlich technische Probleme: Während die Konkurrenten Mercedes und Ferrari beim Testauftakt in Jerez eine Runde nach der anderen drehten, erlebte Red Bull ein Desaster. Mit Blick auf die nächsten Probeläufe in Bahrain vom 19. bis 22. Februar macht Teambesitzer Dietrich Mateschitz Partner Renault Druck.

"Unsere aktuellen Probleme liegen nicht beim Team, sondern im Motorenbereich", stellte der Österreicher in einem Interview mit den "Salzburger Nachrichten" fest und betonte: "Die Probleme müssen wir bis zum nächsten Test wegbekommen."

"Stunde der Wahrheit" schlägt beim Saisonauftakt

Allerdings bremste nicht nur der neue Antriebsstrang mit dem neuen Turbomotor und dem neuen Hybridsystem ERS das Weltmeister-Team der vergangenen vier Jahre. Hinzu kamen menschliche Fehler, wie eine falsch montierte Feder, ein mechanisches Problem am Wagen - und eine mangelhafte Kühlung. Mehrfach stieg Rauch aus dem Heck des RB10.

Trotz aller Probleme mache er sich aber noch keine Sorgen "Die Stunde der Wahrheit" schlage erst beim Rennauftakt in Melbourne am 16. März, erklärte Mateschitz. Selbst ein Rückstand am Saisonanfang hieße aber nicht automatisch, "dass die WM verloren ist. Auch mit einem Nachholbedarf besteht eine Chance", ergänzte der 69-Jährige, der Mercedes und Ferrari als "sehr große Rivalen" einschätzt.

"Inakzeptables Leistungsniveau"

Renault muss nun also schuften und hat bis Bahrain nach eigenen Angaben "eine lange Liste" vor sich. "Wir sind nicht genug Runden gefahren. Und wenn, dann war es auf einem nicht akzeptablen Leistungsniveau", sagte der stellvertretende technische Managing-Direktor Bob White.

Er stellte klar, dass die Probleme nicht eine einzige Ursache hatten. "Prinzipiell betraf es die Kontrolle und den Betrieb der verschiedenen Untersysteme der Antriebseinheit im Auto."

Auch Toro Rosso und Caterham haben Probleme

Alle Partner von Renault - Red Bull, Toro Rosso und Caterham - hatten bei den Testfahrten in Jerez Probleme. Lotus, das ebenfalls auf Renault-Aggregate setzt, hatte die viertägigen Auftakttests ausgelassen. Am schlimmsten erwischte es Red Bull. Ziemlich frustriert reiste Sebastian Vettel bereits nach dem zweiten Testtag ab.


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