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Snowboarder freuen sich auf Kurztrip der Emotionen

02.02.2014, 13:53 Uhr | dpa

Snowboarder freuen sich auf Kurztrip der Emotionen. Isabella Laböckl will in Sotschi mehr erreichen.

Isabella Laböckl will in Sotschi mehr erreichen. Foto: Tobias Hase. (Quelle: dpa)

Sudelfeld (dpa) - Nach der missglückten Generalprobe wollen sich die deutschen Snowboarder den speziellen Kick für ihre Olympia-Starts bei der Eröffnungsfeier holen. Für drei Tage reist das Team nach Sotschi, um beim ersten olympischen Höhepunkt der Spiele dabei sein zu dürfen.

"Als wir damals in Vancouver in ein Lichtermeer eingetaucht sind, hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper", erinnerte sich Weltmeisterin Isabella Laböck und will eben diesen magischen Moment noch einmal spüren. "Ein Schauer, der durch den ganzen Körper führt, da stellen sich alle Haare auf. Das gibt einem Energie, Kraft und nochmal einen extra Schub."

Mit leuchtenden Augen schwärmte Laböck am Wochenende am Sudelfeld über die Eröffnungsfeier, bei der das Team dabei sein will. Der Frust über die missglückte Generalprobe und Rang sieben als bestem deutschen Ergebnis beim Heim-Weltcup nahe Bayrischzell hatte sich da gelegt. Laböck schied im Viertelfinale des Parallel-Riesenslaloms aus. Für Anke Karstens, Selina Jörg und Patrick Bussler war das Achtelfinale Endstation. Die Olympia-Zweite von 2006, Amelie Kober, schied sogar schon in der Qualifikation aus.

"Die Enttäuschung ist schon groß, vor allem wenn man die letzten zweimal hier gewonnen hat. Ich werd' ein bisschen brauchen, bis ich das verdaut habe. Ich hoffe, dass ich es in Sotschi besser mache", erklärte Kober, zweimalige WM-Dritte von 2013. Und auch ihre zerknirschte Miene hellte sich bei den Nachfragen zur Eröffnungsfeier in Russland auf. "Wir wollten unbedingt dahin. Das ist ein wahnsinnig emotionaler Moment, das ist einfach der Startschuss", betonte die dann dreimalige Olympia-Teilnehmerin. "Danach fliegen wir wieder heim, ein paar Tage weg vom Trubel." Endgültig startet die Medaillenmission dann mit der zweiten Anreise am 14. Februar.

Von Reisestrapazen oder mangelndem Training wollen die Verantwortlichen nichts wissen. "Das ist ein Riesenerlebnis und dann kann man als Sportler vielleicht zwei, drei Mal in seinem Leben erleben", betonte Trainer Andreas Scheid und baute den Kurztrip in die Trainingsplanung ein. "Wir haben das sehr intensiv diskutiert und sind dann übereingekommen, dass der positive Effekt der Eröffnungsfeier die Strapazen der Reise wert ist", erklärte auch Sportdirektor Stefan Knirsch. Im Sonnenschein von Südbayern hatte er sich eine bessere Generalprobe vorgestellt. "Begeistert kann man da nicht sein, das ist klar."

Drei Medaillen sind das Ziel der insgesamt zehn deutschen Snowboarder in Sotschi. Und da der Olympia-Test vor dem Heimpublikum nicht wir erhofft bestanden wurde, dachte Knirsch wie nahezu alle im Team am Samstag auch an die alte Weisheit von gelungen Aufführung nach der misslungenen Generalprobe zurück. "Wenn der Spruch sich irgendwann bewahrheitet, dann lach' ich über den heutigen Tag noch laut."

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