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Olympia-Baustelle

02.02.2014, 16:17 Uhr | dpa

. Sotschi hat noch viel zu tun  (Quelle: dpa)

Sotschi hat noch viel zu tun (Quelle: dpa)

Rabotaj, rabotaj! - Arbeite, arbeite! - in der Olympia-Region in und um Sotschi gibt es noch viel zu tun, bis das Feuer entflammt wird. Noch erhitzen vor der Eröffnung der ersten Winterspiele in Russland nicht bezugsfertige Hotels, verdreckte Zimmer, fehlende Fußgängerwege, lärmende Baustellen und Irrfahrten mit Bussen die Gemüter. Betroffen sind nicht nur Gäste, Journalisten und Volunteers, sondern zuweilen auch Athleten. Und der große Ansturm kommt erst noch: Am Montag werden allein knapp 6000 Journalisten erwartet.

Eine Odyssee erlebten ein paar australische Athleten, die nach der Ankunft sieben Stunden mit dem Bus in der Gegend herumgefahren wurden, bis der Fahrer das Ziel fand. Dies berichtete Österreichs Chef de Mission Hannes Maschkan. Auch seine Snowboard-Freestyler wurden vom Flugplatz Adler in Sotschi nicht auf direktem Weg ins Quartier in Krasjana Poljana gebracht: Statt ins "Mountain Village" mussten sie einen einstündigen, unfreiwilligen Umweg über das "Endurance Village" in Kauf nehmen, wo die Biathleten und Langläufer ein kleines Olympiadorf bewohnen. "Das ist halt blöd, wenn Du Durst und Hunger hast", sagte Maschkan.

Aus den Wänden ragende Kabel, Matratzen, die noch in verstaubten Garagen lagern, oder bezogene Hotelzimmer, in denen im Bad das Wasser aus undichten Rohren läuft und Schranktüren an der Wand lehnen, trüben das olympische Wohlfühl-Erlebnis. Glücklich können jene sein, die eine Bleibe bekommen haben - wenn auch nicht immer in dem Hotel, das gebucht wurde. Wer sich in Krasjana Poljana auf Shopping im neuen Einkaufcenter "Gorki Gorod" gefreut hat, steht vor verschlossenen Türen: Das Leben der im Akkord schuftenden Arbeiter spielt sich auch dort auf einer Baustelle ab.

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