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Kosten für Polizeieinsätze: De Maizière pro Clubs

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Fußball  

Kosten für Polizeieinsätze: De Maizière pro Clubs

04.02.2014, 14:27 Uhr | dpa

Kosten für Polizeieinsätze: De Maizière pro Clubs. Thomas de Maizière schlägt sich auf die Seite der Bundesliga-Clubs.

Thomas de Maizière schlägt sich auf die Seite der Bundesliga-Clubs. Foto: Maurizio Gambarini. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa) - Sportminister Thomas de Maizière steht in der Diskussion um die Übernahme der Kosten für Polizeieinsätze aufseiten der Vereine.

Die zuletzt immer wieder erhobene Forderung, dass die Clubs im Kampf gegen Gewalt im Fußball die Kosten für Polizeieinsätze zumindest mittragen sollen, hält der CDU-Politiker für unrealistisch. "Das ist eine schnell erhobene Forderung, aber nicht leicht umzusetzen, selbst wenn man wollte", sagte der Bundesinnen- und Sportminister in der aktuellen Ausgabe der "Sport Bild".

Ligapräsident Reinhard Rauball hatte bereits in der Vergangenheit angekündigt, notfalls alle juristischen Instanzen zu durchlaufen, um die Vereine in ihrer Haltung zu unterstützen. Politiker und Polizeigewerkschaften fordern dagegen immer wieder, dass sich die Clubs der ersten und zweiten Liga an den steigenden Kosten für Polizeieinsätze beteiligen sollten.

Als probates Mittel zur Vermeidung von Ausschreitungen sieht de Maizière die kurzfristige Absage von Risikospielen an. "Innenminister der Länder haben sogar schon Spiele abgesagt, weil sie aus Gründen der öffentlichen Sicherheit und Ordnung deren Durchführung nicht verantworten konnten. Das hat eine sehr erzieherische Wirkung, sollte aber die Ausnahme bleiben", sagte er.

Das Verkehrsministerium von Nordrhein-Westfalen und die Deutsche Bahn wollenderweil mit einer neuen Initiative das Risiko von Auseinandersetzungen zwischen Fußballfans bei An- und Abreise deutlich reduzieren. Ein erster Sonderzug startet schon am Samstag: Die Anhänger von Borussia Dortmund können, ohne umzusteigen, direkt zum Spiel nach Bremen fahren. Das Projekt ist nach Angaben des Ministeriums länderübergreifend.

Nordrhein-Westfalen fördert gezielt Fußball-Sonderzüge, die über das Bundesland hinausgehen. Im Fokus stehen vor allem solche Spiele der ersten drei Ligen, die erfahrungsgemäß eine besondere Brisanz zwischen den Fangruppen aufweisen. Die Auswahl geeigneter Spiele erfolgt jeweils auf Anregung der Bundespolizei in Abstimmung mit dem vom Land eingerichteten Kompetenzcenter Sicherheit und der Deutschen Bahn. Für das Projekt stellt NRW der Deutschen Bahn im ersten Halbjahr 2014 rund 125 000 Euro zur Verfügung.

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