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Bundesliga: Bayer Leverkusen macht Borussia Mönchengladbachs Fehlstart perfekt

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Spielbericht  

Leverkusen macht Gladbachs Fehlstart perfekt

07.02.2014, 22:32 Uhr | t-online.de, dpa

Bundesliga: Bayer Leverkusen macht Borussia Mönchengladbachs Fehlstart perfekt. Leverkusens Heung-Min Son (re.) setzt den Gladbacher Havard Nordtveit unter Druck (Quelle: dpa)

Leverkusens Heung-Min Son (re.) setzt den Gladbacher Havard Nordtveit unter Druck (Quelle: dpa)

Bayer Leverkusen hat seinen zweiten Tabellenplatz in der Bundesliga mit einem Derbysieg weiter gefestigt. Im Spitzenspiel des 20. Spieltages setzte sich der Werksklub mit 1:0 (0:0) bei Borussia Mönchengladbach durch. Heung-Min Son (62.) erzielte vor 54.000 Zuschauern im ausverkauften Borussia-Park das Tor des Abends. Für die Gastgeber, die nunmehr seit 25 Jahren auf einen Heimsieg gegen Leverkusen warten, ist der Fehlstart ins Pflichtspiel-Jahr 2014 dadurch endgültig perfekt.

Nach der besten Hinrunde ihrer Geschichte hat die Borussia somit den schlechtesten Rückrundenstart in der Klubhistorie hingelegt und verliert die direkten Champions-League-Ränge dadurch allmählich aus den Augen.

Für eine kuriose Szene sorgte Leverkusens Philipp Wollscheid. Der Nationalspieler sah die Gelbe Karte - und das, obwohl er nur auf der Bank saß. Der Innenverteidiger warf einen zweiten Ball aufs Spielfeld und irritierte damit den zum Einwurf bereit stehenden Gladbacher Raffael - Schiedsrichter Florian Meyer verwarnte ihn deshalb regelgerecht.

Dritte Pleite im dritten Spiel

Leverkusen verlegte sich über weite Strecken aufs Verteidigen, machte die Räume dicht und der in der Hinrunde so hochgelobten Gladbacher Offensive das Leben schwer. Großchancen gab es so kaum zu bestaunen, dafür mussten die Gladbacher Anhänger die dritte Niederlage im dritten Rückrundenspiel verkraften - das gab es in der Bundesligageschichte der Borussen bisher noch nie.

Bayer 04 brauchte fast 40 Minuten für den ersten Torschuss durch Stefan Kießling, der sich im Strafraum durchsetzte, aus spitzem Winkel abzog, aber an Torwart Marc-André ter Stegen scheiterte. Die Gladbacher bemühten sich zwar dank ihres Offensivdrangs mehr um ein attraktives Spiel, die beiden jüngsten Niederlagen gegen Bayern München (0:2) und bei Hannover 96 (1:3) hatten das Selbstvertrauen aber sichtlich angekratzt: Fehlpässe und Ungenauigkeiten prägten weite Teile des Spiels, viel zu oft kam der letzte Pass nicht an.

Son bringt Bayer in Front

Ein paar Mal immerhin konnte sich Leverkusens Torwart Bernd Leno im 64. Westschlager auszeichnen. Ter Stegens Konkurrent um den Stammplatz in der U21-Nationalelf war nach 19 Minuten zur Stelle, als er einen Distanzschuss von Patrick Herrmann parierte. Kurz darauf musste Leno bei einem gefährlichen Versuch von Max Kruse (32.) nicht mehr eingreifen, der Ball flog knapp übers Tor. Ansonsten bereinigte allzu oft die starke Leverkusener Innenverteidigung um Ömer Toprak und Emir Spahic jegliche halbwegs brenzlige Situationen.

Bei Bayer wirbelten - wenn überhaupt - einzig Kießling und Son ab und an mal im gegnerischen Strafraum. Bis zum Treffer war die beste Szene des Südkoreaners ein 22-Meter-Distanzschuss nach 40 Minuten übers Tor. Maximale Effektivität demonstrierte Son dann Mitte der zweiten Halbzeit, als er drei Gladbacher stehen ließ und Bayer mit einem platzierten Schuss ins rechte Eck in Führung brachte.

Gladbach fehlt die Durchschlagskraft

Leverkusen reichten 15 gute Minuten nach der Pause, um dem Spiel eine andere Wende zu geben. Die Gladbacher rannten in der Schlussphase zwar an, blieben aber zu inkonsequent im Abschluss. Die beste Chance hatte Kruse (77.), der an Leno scheiterte.

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