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Olympia  

Fragezeichen um Pluschenko vor Teamwettkampf

05.02.2014, 15:28 Uhr | dpa

Fragezeichen um Pluschenko vor Teamwettkampf. Jewgeni Pluschenko bei seinem ersten Training in Sotschi.

Jewgeni Pluschenko bei seinem ersten Training in Sotschi. Foto: Valdrin Xhemaj. (Quelle: dpa)

Sotschi (dpa) - Jewgeni Pluschenko sorgt schon für reichlich Gesprächsstoff, bevor Russlands Eiskunstlauf-Star die ersten Kratzer auf dem Olympia-Eis in Sotschi hinterlassen hat.

Die ersten drei Trainingseinheiten für den neuen Teamwettbewerb, der schon am Donnerstag beginnt, ließ der gesundheitlich angeschlagene Olympiasieger von 2006 aus. Erst am Mittwochnachmittag erschien der 31-Jährige im "Iceberg"-Eislaufpalast. Zahlreiche Zuschauer beobachteten, wie der Russe im schwarzen Outfit seine Runden drehte, unter ihnen auch US-Eiskunstläufer und Olympiasieger Evan Lysacek.

Pluschenko ging lächelnd durch die Mixed-Zone, speiste die wartenden Journalisten mit "Alles ist gut" und "Wir sehen uns morgen" auf Englisch und Russisch ab. Der 31-Jährige wirkte ebenso entspannt wie Trainer Alexej Mischin, der die ausgelassenen Trainingseinheiten herunterspielte: "Wir haben den Tag anders genutzt." Zuvor hatte der Trainerfuchs betont: "Bei uns läuft alles nach Plan."

Nach schweren Rückenoperationen feiert Russlands Kufen-Star am Donnerstag im "Eisberg" von Sotschi sein Comeback. "Pluschenko ist das Stadtgespräch, es ist sehr aufregend, wie ein Filmdrama", kommentierte der dreimalige Weltmeister Patrick Chan den Hype um den "Eis-Zaren" aus St. Petersburg. "Ich ziehe meinen Hut vor ihm." Der Kanadier hat selbst gute Chancen auf das Podium im Team und Einzel. Auch die USA wollen Edelmetall, nachdem sie schon zweimal die Team Trophy mit ähnlichem Modus gewonnen haben.

Der deutschen Mannschaft um den EM-Sechsten Peter Liebers kommt dagegen nur eine Statistenrolle zu. "Die Russen werden in Starbesetzung antreten und spekulieren auf Gold. Bei uns muss dagegen alles stimmen, um das Finale der besten fünf Nationen zu erreichen", sagte Udo Dönsdorf, Sportdirektor der Deutschen Eislauf-Union. Wären Aljona Savchenko und Robin Szolkowy dabei, könnte man auf vordere Plätze hoffen. Doch die viermaligen Weltmeister reisen erst am Samstag an und konzentrieren sich zum Abschluss ihrer Karriere auf den Kampf um Gold im Paarlauf.

"Wir sind nicht glücklich über den Zeitpunkt am Anfang der Spiele. Nach Olympia wird man auswerten, ob das wirklich klasse war", sagte Dönsdorf. Savchenko/Szolkowy ist das Risiko, zu viel Energie im Teamevent zu verbrauchen oder sich gar zu verletzen, einfach zu groß. Auch der Berliner Liebers hätte den Wettkampfteil gern am Ende der Wettkämpfe, nimmt ihn nun aber als gute Gelegenheit, sich mit der olympischen Atmosphäre vertraut zu machen. "Es ist gigantisch hier, ganz anders als alles, was ich bisher erlebt habe. Ich werde alles aufsaugen und schon als Erfahrung für den Solo-Wettbewerb haben", sagte der 25-Jährige nach dem Training.

Nach den Herren gehen am Donnerstagabend die Paare mit den Oberstdorfern Maylin und Daniel Wende auf das glatte Parkett. Das Ehepaar ist immer noch traurig, dass Trainer Karel Fajfr keine Akkreditierung vom Deutschen Olympischen Sportbund bekam. "Das hätte man uns lange vorher sagen können, und nicht erst eine Woche vor Sotschi", kritisierte Maylin Wende. Per Internet sind sie mit Fajfr in ständigem Kontakt, Eistanz-Bundestrainer Martin Skotnicky betreut sie am Schwarzen Meer.

Am Samstag stehen mit Nelli Zhiganshina und Alex Gazsi zuerst die Tänzer, dann die Mädels mit Nathalie Weinzierl auf dem Programm. Die EM-Achte aus Mannheim wird das Teamevent ohne Coach Peter Sczypa bestreiten. Er kommt aus gesundheitlichen Gründen erst zum Einzel nach Russland. Nach allen Kurzprogrammen qualifizieren sich die besten fünf Nationen für das Finale mit den Kürprogrammen.

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